25 total gute Gründe für einen Trotzanfall

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Hallo liebe Wolke,
hast du das heute wieder gehört?
Dieses ohrenbetäubende Geschrei, wenn alle Nachbarn die Fenster schließen und augenrollend murmeln: »Hoffentlich ziehen die bald aus!«?
Der klassische Trotzanfall ist was Feines. Mein kleines Leben ist eine der Kandidatinnen, die schon vor Erreichen der magischen „terrible twos“ Grenze damit angefangen hat, und ich befürchte, es wird erst aufhören, wenn sie irgendwann auszieht.
Jedenfalls liebe ich diese Tage, die schon mit mindestens drei Trotzanfällen (oder sagt man heute „Ich-Findungs-Phase“ oder „Autonomiephase“? Ich muss das mal bei Juul nachschlagen!) starten und man erleichtert aufatmet, wenn man die Kindergartentür von Außen geschlossen hat. Manchmal frage ich mich nicht nur, wie man sich dazu entscheiden kann, freiwillig Gynäkologe (Proktologe, Zahnarzt) zu werden, sondern auch Erzieher.

Die TOP 25 Gründe für einen Trotzanfall bei meinem kleinen Leben sind zumindest diese:

  1. Es gibt keinen Kartoffelbrei zum Frühstück, morgens um 6 Uhr.
  2. Die Kartoffelbreiersatz-Banane ist zu weit geschält.
    (»Mamaaaaa! Die. Fällt. Gleich. Rauuus!«)
  3. Es läuft die falsche „Peppa Wutz„-Folge auf Kika.
  4. Sie will unbedingt das Elsa T-Shirt tragen. Ohne Jacke. Bei -10°C.
  5. Sie hat die Unterhose falsch herum angezogen.
  6. Das rote Haargummi mit der Kirsche drauf ist weg.
  7. Der Socken ist drei Millimeter herunter gerutscht.
  8. Sie bekommt den Strohhalm nicht aus der Verpackung.
  9. Ich habe den Strohhalm ins Trinkpäckchen gesteckt.
  10. Das Brötchen soll in zwei Hälften geteilt werden.
  11. Ich habe das Brötchen in zwei Hälften geteilt.
  12. Ich habe den Lichtschalter im Hausflur betätigt statt sie.
  13. Im Kindergarten merken, dass der Pullover falsch ist und sie lieber den mit den Pferden tragen will.
  14. Den Finger beim Anziehen nicht mehr aus dem Hausschuh bekommen.
  15. In der Suppe ist Petersilie.
  16. Die Augen der Prinzessin, die ich gemalt habe, sind falsch. (Aber sowas von falsch!)
  17. Der Buntstift bricht beim Anspitzen ab.
  18. Nicht alleine über die dreispurige Straße gehen dürfen.
  19. Die alte Dame hat auf die Ampel gedrückt, nicht sie.
  20. Ich habe das Elsa-Lied falsch gesungen.
  21. Ich habe die Telefonnummer von Elmo (wahlweise Kikaninchen) nicht.
  22. Sie darf nicht mit meinen Pumps auf die Straße gehen.
  23. Es gibt keine echten Eier für die Spielküche.
  24. Ich soll die Straßenlaterne ausschalten.
  25. Cinderella hat ihren Schuh verloren.

Hach ja.
Das sind die wirklich wahren Dinge des Lebens, warum die Welt zusammenbricht. 😉

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Manchmal hilft bei einem Trotzanfall nur noch viel frische Luft. Für Kind UND Mama.

Mach’s gut für heute, liebe Wolke, und immer cool bleiben!

Und weil so viele Eltern wirklich gute Gründe für einen Trotzanfall kennen, haben wir bei einer Blogparade sagenhafte 1.300 Gründe gesammelt. Lest selbst!


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Trotzphase Kleinkinder Erziehung Gründe Kind
Kategorie Briefe an die Wolke, featured, Mama sein

Hallo, ich bin Susanne! Ich erzähle euch hier als alleinerziehende Mama einer etwas „anderen“ Vierjährigen von unserem, oft, schrägen Alltagswahnsinn. Und ich möchte euch zeigen, wie man vielleicht nicht alles, aber vieles, mit Humor sehen kann, damit das Leben ein bisschen leichter wird. Ab und zu schreibe ich auch über die Liebe, nicht nur weil „Patchwork“ so ein toller Modebegriff ist. ;)
Und seit Neuestem designe ich ein bisschen was für euch; für Blogger und Kinder – und mal schauen für wen noch. :)

Ihr findet mich auch bei Facebook, Instagram oder Pinterest. Übrigens. Besucht mich doch mal dort. Würde mich freuen!

131 Kommentare

  1. Pingback: Mein größter Fan (Oder: Baumschmuck, der begeistert)

  2. Hi Susanne,

    ich bin einer dieser seltenen männlichen Erzieher im Kindergarten. Wenn ich die Trotzaura der Kinder nicht zu meiner mache und auch etwas mit Ablenkung arbeite, gelingt mir die arbeit mit trotzigen Kinder immer öfter sehr gut! Aber, auch Mann braucht echt Nerven. Tagesformabhängig!

    Lg Oliver

    • Hallo Oliver,
      Danke für Deine Nachricht und fürs Lesen, ich freu mich drüber! 🙂
      Ja, da hast Du recht; es ist tagesformabhängig wie gelassen (oder manchmal auch nicht) man mit dem „Trotz“ umgehen kann. Ich bin übrigens froh, dass es in der Kita meiner Tochter nicht nur einen männlichen Erzieher gibt – und es dürfen, für mein Empfinden, noch ein paar mehr werden. 😉
      Alles Liebe
      Susanne

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  4. Pingback: Lieblingswort: Nein. (Kooperieren statt parieren) – Hallo liebe Wolke

  5. Pingback: 1300 Gründe für einen Trotzanfall - Blogger berichten – Hallo liebe Wolke

  6. Also mein Kleiner ist in der ersten Klasse und der Wutausbruch, weil der Stift beim Spitzen abbricht ist hier mindestens einmal pro Woche fällig. Wobei, auch mein Großer (10) in der Situation an die Decke gehen kann.

  7. Pingback: 25 total gute Gründe für einen Trotzanfall – mamAhoi

  8. Pingback: 25 total gute Gründe für einen Trotzanfall - Phinabelle

    • Hallo Lotti,
      hab vielen lieben Dank – auch fürs Mitmachen! Ich freue mich sehr, dass Du dabei bist.
      Liebe Grüße
      Susanne (nicht Claudia) :))

  9. Pingback: Warum mich manchmal der Hulk packt: 25 total gute Gründe für einen Trotzanfall (bei Mama)! - Zicklein & Böckchen

  10. Pingback: 25 total gute und logische Gründe für einen Trotzanfall -

  11. Pingback: Blogparade: Jetzt trotzt Mama – impressions of life

    • Liebe Claudia,
      wie toll, dass Du mitgemacht hast! 🙂 Ich freue mich sehr und nehme Dich – schwupps – sofort mit in die List auf! Juhu!
      Alles Liebe
      Susanne

    • Lieber Martin,
      ich freue mich sehr, dass Du mitgemacht hast. Dann bist Du der zweite Papa im Bunde – und das finde ich toll! 🙂
      Viele Grüße
      Susanne

  12. Pingback: Wundertüte Trotzphase - 25 total gute Gründe für einen Trotzanfall - PapaJahre

  13. Pingback: Freundschaft: Ich würde gerne mehr zurück geben -

    • :)) Manometer, das nimmt ja gar kein Ende! Ich freue mich sehr, dass Du dabei bist. Und sogar mit 2 x 25 Gründen! Juhu!
      Lieben Dank und viele Grüße
      Susanne

  14. Pingback: Jetzt trotzt Mama: #mamatrotzt – Dr.Mama.Arbeitstier.

  15. Pingback: Blogparade: 25 total gute und logische Gründe für einen Trotzanfall – Die perfekte Rabenmutter

  16. Pingback: 25 total gute Gründe für einen Trotzanfall // Blogparade – Hund Kind und Landleben

  17. Pingback: #Blogparade ::: 25 total gute Gründe für einen brüderlichen Trotzanfall – Dr.Mama.Arbeitstier.

  18. Pingback: Top 25 Gründe für einen Wutanfall [Blogparade] - Munchkins Happy Place

  19. Also, 14 und 15 sind ja wohl total nachvollziehbar 🙂 Statt der Straßenlaterne sollte ich die Sonne ausschalten und abends darfs nicht dunkel werden (an keinem Abend). Auch gerne genommen: Mama parkt auf dem falschen Parkplatz (z.B. den am Haus und nicht an der Straße, damit sie das Kind nicht so weit tragen muß)

    • Liebe Anja,
      ich freue mich über sooo viele tolle Gründe – und auch über Deinen Beitrag! Hab vielen Dank und liebe Grüße
      Susanne

    • Liebe Charlotte,
      hab vielen Dank fürs Mitmachen und für Deinen tollen Beitrag! Ich bin total überwältigt von den vielen Gründen, die wir alle sammeln! 🙂
      Liebe Grüße
      Susanne

  20. Pingback: Blogparade: 25 Gründe für einen Trotzanfall – impressions of life

  21. Pingback: 25 weitere und ultimativ gute Gründe für einen Trotzanfall -

  22. Pingback: 25 total gute Gründe für einen Trotzanfall – Mein Herz. Und so.

    • Was für eine tolle Idee, Julia! Daraus ließe sich fast eine eigene Blogparade machen! 🙂
      Danke Dir fürs Mitmachen!
      Liebe Grüße
      Susanne

    • „Kinder. Welch Quell der Freude. Diese kleinen knuffigen Michelinmännchen der Glückseligkeit.“ 😀
      Schon dafür könnte ich Dich knutschen. 😉 Vielen Dank fürs Mitmachen und Deinen super Beitrag!
      Liebe Grüße
      Susanne

  23. Pingback: netmoms: Ich bin Gastautorin! :) – Hallo liebe Wolke

    • Liebe Berdien,
      hab vielen Dank fürs Mitmachen! Deine 25 Gründe sind große Klasse! :))
      Viele liebe Grüße
      Susanne

    • Liebe Asmaa, hab vielen lieben Dank für Deinen tollen Beitrag! Ich freue mich, dass Du mitgemacht hast und werde Deinen Artikel gleich verlinken!
      Viele Grüße
      Susanne

  24. Pingback: Der wütende Wutzwerg wütet, weil… – Blogparade – Zwischen Windeln und Wahnsinn

  25. Pingback: Blogparade: Unsere „25 total guten Gründe für einen Trotzanfall“ | GrÜN GRüN GRÜn

  26. Pingback: 5 Freitagslieblinge - 03.03.2017 - Phinabelle

    • Oh wie toll!! Vielen lieben Dank! :-*
      Ich mache daraus gerade eine Blogparade. Vielleicht magst Du ja mitmachen?
      Viele liebe Grüße
      Susanne

  27. Pingback: Nochmal 25 total gute Gründe für einen Trotzanfall - Krümel & Chaos

  28. Pingback: Nochmal, nochmal 25 wirklich nachvollziehbare Gründe für einen Trotzanfall der Sonderklasse – lalukoleli

  29. Oh, wie ich das kenne! Unser Top Grund für den ultimativen Trotzanfall: Das kleine Küstenmädchen will unbedingt auf den Arm und ZUGLEICH nicht auf den Arm. Man kann es also nur falsch machen 😉

    Halt durch, in 18 Jahren wird es besser – bestimmt 😀

    Ahoi und alles Liebe
    Deine Küstenmami

    • Meine liebe Küstenmami, ich habe es gerade schon geschrieben: Wir sollten eine Blogparty draus machen und veröffentlichen dann ein fünfbändiges Werk mit den besten Gründen für Trotzanfälle. Ich glaube, das dürfte dann auch in ca. 100 Jahren noch Gültigkeit haben! 🙂
      Alles Liebe Dir!!! <3

      • Mamabär

        Da bin ich dabei, 100bekommen ich vor dem Frühstück voll 😉 … (fairerweise muss man sagen, dass es Frühstück hier erst um 11 gibt den „aus irgendwelchen Gründen“ komme ich vorher zu nix) 😀

  30. Sehr lustig!!
    Das mit den Socken-Rutsch ist wirklich auch einer unser Top 5!
    Da zählt auch mit hinein, dass die Handschuhe falsch/zu fest/zu locker/schief angezogen wurden.
    Und das die Bibi&Tina-Folge viiieel zu kurz und bestimmt nicht zwei sondern höchstens nur eine waren.

    Das Mitsingen beim Elsalied habe ich mittlerweile aufgegeben…manchmal summe ich heimlich und leise mit…

    • „Ich bin frei, ich bin frei…und ich fühl mich wie neugebOOOhOOOren…“ :))

      Ich finde, wir sollten eine kleine Blogparty draus machen. Jedem, der noch ein paar Trotzgründe einfallen, kann sie gern aufschreiben und wir machen alle ein ziemlich lustiges Kompendium daraus! 🙂

  31. Sandmännli

    Danke Dir Susanne für Deine herrlichen Trotzcharts…

    Das spannende ist dabei, dass die Kinder – wie wohl auch Dein kleines Leben – dieses Ranking willkürlich, beliebig oft, ja ständig und in der Regel unerwartet ändern können… um dass Du es bloss nicht antizipieren kannst…

    Annehmen… wie Du schreibst;
    „Der klassische Trotzanfall ist was Feines…“
    Scheint mir eine sehr gesunde Strategie zu sein.

    Entlädt sich damit bereits die Mehrzahl ihrer Anspannungen in Deinem lächeldem Gleichmut?

    Ich erinnere mich, mein „Kleiner“ (Heute 16) war ein überaus eifriger und lange erfolgreicher Trotzkopf. Eines Abends war es wieder soweit um „seine Top 3“ auf Knopfdruck zu spielen…

    „…so es ist Zeit aus dem Sandkasten zu kommen…“
    „…die Förmchen gehören zurück in die Box…“ „…die Sand-Klamotten werden noch vor dem Haus ausgezogen…“

    In einer „ich weiss nicht mehr weiter Anwandlung“, war wie ich in den „mir reichts Modus“ gesprungen… Ich hab unvermittelt lauthals zurück getrotzt und ihn einfach vor der Tür stehen lassen… Das hätte ein Rohrkreppierer werden können.
    Glücklicheweise hatte das damals bei ihm einen gelungenen, ja fast heilenden Überraschungseffekt…

    Freu mich suf weitere Geschichten

    Herzliche Grüsse aus den Bergen

    Dany

    • Jetzt musste ich herzlich lachen, Dany. :)Ich stelle mir gerade vor, wie ich mich an der Supermarktkasse ebenfalls auf den Boden lege, mit den Füßen strample und laut schreie, weil ich keine Schokolade bekomme. Hihi. Danke für Deine Geschichte, ich habe sie gern gelesen!
      Alles Liebe für Dich
      Susanne

  32. Also das mit dem Strohhalm ist aber auch ein ganz ganz schlimmer. Fauxpas! Das darf nun echt nicht passieren. Vor allem, wenn das das letzte Trinkpäckchen war und man keinen Ersatz hat, damit der Strohhalm dann doch noch selber reingesteckt werden darf.
    Ein weiterer guter Grund für einen Trotzanfall: ALLE (Mama und Papa) dürfen im Auto immer vorne sitzen. Nur sie nicht!

    Es ist die schönste Zeit und wir werden sie alle ganz schlimm vermissen, wenn sie dann irgendwann ihre eigenen Wege gehen. Ich genieße jeden Moment 🙂 <3

    • 😀 Ja, das war ein ganz blöder, unüberlegter Fehler, meinerseits. Ich ahnte es, als der Strohhalm bereits im Trinkpäckchen steckte und diese zweisekündige Stille vor dem Sturm eintrat. Hihi. 😉
      Das mit der Rangfolge im Auto hatten wir, glücklicherweise, noch nicht. Aber Danke für den Hinweis, ich werde mich irgendwie wappnen.

      Und ja, ich glaube auch, dass man es vermissen wird, irgendwann!
      Danke fürs Lesen! 🙂

  33. Hach ja, es liest sich lustig. Ist aber sicher auch nervenaufreibend. Und wieder frage ich mich: Was ist bei mir und meinen Kindern schief gelaufen? Ich kann mich weder an viele Trotzanfälle meiner Jungs noch an schwerwiegende Pubertätsprobleme erinnern. Es gab natürlich Auseinandersetzungen und es war nicht immer lustig bei uns. Als sie 20-25 Jahre alt waren, wurde unser Verhältnis schwieriger und ein wenig Trotz und Pubertät wurde nachgeholt, aber jetzt ist wieder alles „in Butter“. Gut, jede Familie tickt anders…..Ich freue mich über weitere 25 Trotzanfallgründe!

    • Schief gelaufen?? 😀
      Warum denn das? Es ist doch toll, wenn Du Dich nicht erinnern kannst!
      Jeden Tag ist das bei uns auch nicht so, aber als ich es aufgeschrieben habe, fand ich es schon wieder eher lustig als nervenaufreibend. 😉

      Und, genau: Jeder Jeck ist anders. Und das ist auch gut so! 🙂

      Liebe Grüße an Dich!

      • Das merke ich, dass Du Dich darüber amüsierst, was deinem kleinen Leben so alles einfällt. Ich habe noch mal nachgedacht, es ist ja auch schon alles so lange her. An tägliche Trotzanfälle meiner Liebsten kann ich mich tatsächlich nicht so recht erinnern. Aber beide konnten ihren Willen ganz gut durchsetzen. Der Kleine weigerte sich, in den Spelkreis zu gehen und der Größere weigerte sich, mir seine erste Fibel zu zeigen. Zum Beispiel. Also können meine Jungs doch mithalten…..

        • Ach, weißt Du, ich kann mich auch nicht mehr an alles erinnern, was wir vor zwei oder drei Jahren erlebt haben. Ich denke, das ist ganz normal. Und was zählt ist ja auch, dass man die guten Dinge ganz fest behält; im Herzen und im Kopf. 🙂

  34. Unsere Top 3:
    Ich habe den Joghurtbecher geöffnet, nicht er.
    Er hat den falschen blauen Becher bekommen.
    Der Löffel! Ich habe ihn aus der Schublade genommen, und dann auch noch den falschen!

    Bei Bedarf kannst du auch alles umdrehen, ist dann auch falsch *hihihi

    Es wird wieder anders. Vielleicht sogar besser. Irgendwann!

    LG Simona

    • Haha, ich glaube, die „Charts“ könnte man noch seeehr lang weiterführen!
      Anders wird’s in jedem Fall, und wenn ich das so lese, ist es auch so schon ganz gut! 😉

      Habt einen schönen Tag, Simona!

    • Sandmännli

      „Bei Bedarf kannst du auch alles umdrehen, ist dann auch falsch…“

      Wiiie wahr! Die Quadratur des Kreises.
      Es hilft mitunter leidenschaftlich gerne all diese „Fehler“ (sind ja eigentlich keine) immer wieder zu machen…

      Der Moment in welchem auf einen fermeindlichen Trigger dann doch kein Trotz folgt ist umso überraschender…

      herrlich amüsiert

      Dany

  35. Hallo, liebe Susanne.

    Du hast mein volles Verständnis und Mitgefühl.

    Es kann bis zum „get no“ nerven.

    Als ich neun war, kam mein schwerstbehinderter Bruder zur Welt.

    Und es kam noch eine, ein Jahr jüngere Schwester, zum Glück gesund.

    Die ersten Sprechversuche hat mein Bruder schon vor dem eigentlichen Spracherwerb eingestellt.

    Schon bald zeigte sich bei ihm eine Autoaggresivität, die er selbst nicht steuern konnte:

    Er schlug sich mit beiden Händen an den Kopf, wenn etwas nicht stimmte.

    Er bekam diesen furchtbaren Lederkopfschutz und Armstulpen. Das half auch nur minimal erschlug dann mit dem behelmten Kopf auf den Boden.

    Und meine Mutter rutschte in eine Depression.

    Da mein Vater Geld zu verdienen hatte und arbeiten ging, wurde ich oft gebeten, nicht zur Schule zu gehen und den Haushalt und die Versorgung meiner Geschwister zu übernehmen.

    Das hat mich innerlich fertig gemacht. Ich war jedes Mal froh, wenn ich dem entfliehen konnte.

    Liebe Grüße,
    Frank

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