Auf Wolken gehen

auf wolken gehenAuf Wolken gehen.

Hallo liebe Wolke,
kann man auf dir gehen?
Früher hab ich gedacht, dass ich überall entlang gehen kann, auch auf Wolken gehen könnte ich bestimmt, aber so richtig geklappt hat das nicht. Vielleicht, weil ich es nie wirklich ausprobiert habe. Etwas versuchen ist nämlich etwas anderes, als es auch zu tun. Eigentlich gibt es eine Menge Dinge, die ich bisher nicht probierte: meine Haare ganz kurz schneiden und blond färben, Wildwasserkajakfahren, Island besuchen, einiges vergessen und Menschen einfach abhaken – für manches braucht man Mut, um es, wirklich und so richtig, auszuprobieren.
Heute weiß ich, ich hatte zwar manchmal Mut, aber übrig geblieben ist nicht viel in meinem Leben. Natürlich habe ich mein kleines Leben, das stimmt, und das ist mehr als man sich vorstellen kann, was die Liebe und auch was meinen Lebenssinn angeht.
Weil ich meine Tochter habe, habe ich alles.

Schmetterlinge und Sommerflieder

Die Tage werden wieder kürzer, die Mehlschwalben bleiben vielleicht noch zwei Wochen bevor sie wieder wegfliegen, der Lavendel auf meinem Balkon ist verblüht.
Im Garten meiner Eltern strecken die Bauernrosen noch langstielig ihre Blüten in den Himmel. Das habe ich letztens gesehen, und auch ein paar Schmetterlinge auf dem Sommerflieder, und ich dachte mir dabei, so viel habe ich eigentlich nicht im Leben.
In letzter Zeit bekam ich nicht nur ein paar Lorbeeren für Dich, liebe Wolke, die so unglaublich süß schmecken, ich bekam auch ein paar Worte, die mich nachdenklich gemacht haben. Und als ich so nachdenklich wurde, da überlegte ich, warum nicht auch ich etwas, dich, im Leben haben darf, das frei ist und das trotzdem bei mir bleibt. Etwas, das mir niemand madig macht und es kopieren oder mir wegnehmen möchte.

Was ich habe.

Ich gehe nicht auf Wolken, ich spreche bloß mit einer.
Auf Wolken aber gehe ich schon lange nicht mehr und Erwachsenengedanken wohnen hier auch nicht mehr. Wenn man mit einem Kind allein ist, so mutterseelenallein, dann haben Erwachsenengedanken nicht allzu viel Raum in einer Dreizimmerwohnung.
„Wann kommt O. zurück?“, fragte mich gestern mein kleines Leben wieder und ich antwortete, wie immer in letzter Zeit, sehr einsilbig, weil mir die Erklärungen ausgegangen sind: „Nie.“
Dann muss er wohl gestorben sein, sagte sie, und das stimmt ja auch. Irgendwie.
„Wann kommt Onkel T. mal wieder?“, fragt mich meine Tochter auch häufiger, und dann antworte ich „bald!“, weil ich ihr doch nicht sagen kann, dass mein Bruder uns erst dann wieder besuchen kommen möchte, wenn mein kleines Leben ruhiger geworden ist. Zwei Menschen, von denen ich annahm, sie würden mich lieben – als Frau und als Schwester – gehen einfach, und verlassen mich, weil ihnen meine Tochter nicht passt. Das muss ein Herz erstmal verkraften, davon muss man sich eine Weile erholen, obwohl ich nicht weiß, ob ich das jemals können werden kann.

Ganz lieb

Letztens sah ich meinen Bruder wieder, nach Wochen, und er war nett zu meinem kleinen Leben, aber wir, wir unterhielten uns nicht, dabei trage ich so viele Erinnerungen mit mir herum, und sah ihn und mich als Kinder gemeinsam baden, sah, wie ich ihm im Bauch meiner Mutter „Hänschen klein“ vorsang, wie ich meinen kleinen Bruder im Arm hielt und ich mir für den Rest meines Lebens vornahm, auf ihn aufzupassen. Vielleicht habe ich manchmal zu viel aufpassen wollen, aber das musste man bei ihm. Aus verschiedenen Gründen.

Letztens also ignorierte er mich, sah einfach an mir vorbei und durch mich durch, weil er ja nicht mehr kommen will, unser Treffen nur ein kleiner terminlicher Unfall war, und so beschaute ich mir stattdessen die Bauernrosen und die Schmetterlinge. Meine Mutter und er saßen in der einen Ecke des Gartens, ich in der anderen, und meine Tochter lief hin und her.
„Ich bin jetzt für immer ganz lieb!“, sagte sie mir ins Ohr und ich wusste, dass sie all das, was unausgesprochen auf dem Rasen lag, spürte. Ich gab ihr wortlos einen Kuss, dann rannte sie weiter durch den Garten und ich beschaute mir, nach den Bauernrosen und den Schmetterlingen, meine Familie und dachte mir, was ist nur aus uns geworden, viel haben wir im Leben nicht mehr. Uns jedenfalls nicht.

Auf Wolken gehen

Ich habe meine kleine Tochter. Ich habe dich, liebe Wolke, und das ist ganz schön viel. Wahrscheinlich ist das nicht nur ganz schön viel, sondern sogar alles.
Auf Wolken gehen, nein, das tue ich trotzdem nicht. Und deswegen muss niemand neidisch sein auf das, was mir geblieben ist. Wenn es alles und nicht mehr viel gibt, dann sieht man Dinge ein bisschen anders, dann hat man keine Zeit mehr für Übelwollen. Im Gegenteil. Und das Gegenteil, das würde mir gut gefallen, für diese Welt im Allgemeinen und nicht nur für mich.
Von meinem Leben allerdings, da wünsche ich mir, dass Menschen zukünftig bei mir bleiben.
Um meinetwillen.
Und nur deswegen.

Nachdenkliche Grüße, meine Wolke!


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Kategorie Briefe an die Wolke, Mama sein

Hallo, ich bin Susanne! Ich erzähle euch hier als alleinerziehende Mama einer etwas „anderen“ Vierjährigen von unserem, oft, schrägen Alltagswahnsinn. Und ich möchte euch zeigen, wie man vielleicht nicht alles, aber vieles, mit Humor sehen kann, damit das Leben ein bisschen leichter wird. Ab und zu schreibe ich auch über die Liebe, nicht nur weil "Patchwork" so ein toller Modebegriff ist. ;) Und seit Neuestem designe ich ein bisschen was für euch; für Blogger und Kinder - und mal schauen für wen noch. :) Ihr findet mich auch bei Facebook, Instagram oder Pinterest. Übrigens. Besucht mich doch mal dort. Würde mich freuen!

31 Kommentare

  1. Hallo Susanne. Unglaublich wie du für eine ganze Palette an Emotionen deine eigenen wenigen aber treffenden Worte findest. Selbst für Farbtöne, die sprachlos machen, schmerzvoll sind, kaum zu fassen, Fragen ohne Antworten aufwerfen und das grüne der Hoffnung im Hintergrund verschwindet, obwohl man daran festhalten möchte. Ich kann sehr gut nachfühlen was du hier beschrieben hast und ich möchte dir sagen, dass ich weiß wie schwer aushaltbar diese Gefühle sind. Man wünscht sich in solchen Momenten nichts mehr als leichter über den Boden zu fliegen, Freude, Verständnis, Akzeptanz zu fühlen. Doch es nimmt einem den Atem. Man sucht bei sich und warum nur ist alles nicht so leicht wie bei den Schmetterlingen. Man weiß zu schätzen, das was man hat, auch was man geleistet hat. Doch vieles was man so sehr liebte hat sich verändert, entfernt sich und man glaubt es ist nicht zu ersetzen. Wirklich loslassen ist schwer, beim Übergang zu dem was man sein eigenes Leben nennen wird, doch es ist nur ein Übergang. Es wird eine neue, frische Liebe geben, unerwartet kann sie in dein Leben treten und du wirst besser erkennen, dass es eine noch echtere Liebe sein wird, ehrlicher, mit mehr Möglichkeiten und mit mehr Sicherheit, die du dir wünscht. Lass los, erlaube dir zu träumen, geh deinen Weg, achte gut auf dich und sei vorbereitet darauf dass im Leben etwas auf dich wartet, das diese Lücke füllen kann. Liebe Grüße und Zeiten ändern sich, aber oft auch wieder Richtung Sonne. Bis dann, die ebenso wartende Kim

    • Kim,
      Deine Nachricht hat mich nun ziemlich unvorbereitet getroffen. Ja, sie hat mich wirklich getroffen. Im guten Sinn, im Sinn von „Du hast mich verstanden, Du weißt wie es mir geht.“, und das ist so unglaublich wertvoll und mich berühren Deine Worte ganz tief in mir drin, da wo man am meisten spüren kann.
      Ich sage das ohne Pathos und ohne Übertreibung, ich bin Dir dankbar. Ehrlich.
      Die gerade ganz schlimm vor Rührung weinende
      Susanne

  2. Herzibubimamaaaa

    Liebe Susanne, auch ich verfolge seit einiger Zeit Deine herzanrührenden Seelenstriptease’s,zum Glück häufig mit einem Schmunzeln (besonders bei Wiedererkennungswerten im eigenen Leben mit meinem Herzibubi) bis herzlichen Lachen und gelegentlich mit weinenden bis blutenden Herzen…

    Ich kann und werde wohl auch nie nachvollziehen können,warum einige Menschen so sein müssen,wie sie sind auch wenn man noch so viele „Entschuldigungen“ sucht und gelegentlich findet…Blut ist doch noch immer dicker als Wasser…oder doch nicht?

    Ich wünsche Dir und deinem aus den Schilderungen heraus anmutenden herzallerliebsten kleinen Leben, dass ihr die wahre Liebe erfahrt (zwischen euch Beiden ist sie eh greifbar) und erhalten könnt…ein Leben lang und darüber hinaus-denn mehr zählt doch kaum…

    Herzlichste Grüße aus Ostfriesland ‚und jaaaaa, auch hier steht sehr gern die Besuchertür weit offen‘

    P.S. Mach schön weiter mit den Wolkengeschichten!!!!

    • Du Liebe!
      Ach, ich danke Dir sehr, das, was Du schreibst ist wirklich Balsam für meine Seele! 🙂
      Eigentlich sollte Blut dicker als Wasser sein, da hast Du recht. Aber vielleicht gibt es einfach manche Wege, die sich erst trennen müssen, um dann irgendwann wieder zusammenzufinden. Wer weiß.

      Und: Jaaaaaaaaa, Ostfriesland liegt dann auf dem Weg Richtung Hamburg – ich sehe schon: Nächstes Jahr wird ein Reisejahr! 🙂

      Fühl Dich gedrückt
      Susanne

      • Herzibubimamaaaa

        Huhu, ja das ist wohl wahr und so manche (Um-)Wege sind recht unergründlich…ich hoffe auf einen sonnigen Wegesrand für eure Situation

        Ja super-da freuen wir uns auf einen Besuch von euch auf eurer Deutschland-etc.-Rundtour

        Sei geherzelt und bleib schön motiviert Herzliche ostfriesische Grüße⚓️

  3. Liebe Susanne,

    auch mich hat dieser wunderschöne Text mal wieder sehr berührt. Wohl auch, weil es hier ähnlich ist. Ich habe zwar eine Schwester aber auch da ist seit kurz nach dem Brückentext Funkstille. (Ich wollte dir immer schon mal eine Rückmeldung geben) Es macht mich traurig, aber auch ein wenig wütend. Hilfe weiß ich aber gerade auch nicht. Es ist… schwierig.

    Falls dich deine Deutschlandreise auch nach Hamburg verschlägt, hier wartet eine offene Tür und offene Arme auf dich und dein kleines Leben!

    Alles Liebe
    Simona

    • Ich danke Dir sehr, liebe Simona. Trotz Brücken gibt es manchmal wohl so etwas wie unüberwindbare Hindernisse. Aber wer weiß, vielleicht ist ja auch das, wie so vieles im Leben, nicht in Stein gemeißelt.
      Sei umarmt und: HH ist ja immer eine Reise wert! 🙂
      Susanne

  4. Liebe Susanne, ich lese Deine Briefe an die liebe Wolke so gerne (bin noch neu dabei) und verschlinge jeden Bericht mit einem schmunzeln oder auch einmal feuchten Augen. Jedenfalls schreibst Du ganz wunderbar, es trifft so vieles auf den Punkt – vielen Dank dafür und ich freue mich auf viele weitere Geschichten von Dir und Deinem kleinen Leben.
    Liebe Grüße, Sonja

    • Ich danke Dir, liebe Sonja, und freue mich sehr, dass Du die Wolke gefunden hast! 🙂
      Bis ganz bald und alles Liebe!
      Susanne

  5. Du hast mich schon viel zum Lachen gebracht und heute hab ich bisl mit dir geweint…
    Fühl dich gedrückt. Liebe Grüße aus der Pfalz

  6. igelmama

    „Komm bitte, wenn es irgend geht,ohne ihn“, wie oft habe ich diesen Satz gehört?
    Lieber nicht mitgezählt.
    Er tut weh,auch wenn ich weiß, dass sein Kreischen bei manchen den Tinnitus aktiviert oder die Katze traumatisiert.
    Es gibt manchmal pragmatische Lösungen,trotzdem wünsche ich mir, dass das Problem dann nicht nur als gelöst betrachtet wird, mein Kind ist nämlich nicht nur ein Problem.
    Und dann noch eingeschnappt sein,wenn man sagt, warte bist die Kitaferien zu Ende sind.
    Sorr, duhast heute gerade in ein Wespennest getreten.
    Solidarische Grüße
    Von Rennmausmutter zu Rennmausmutter

    • Ach ja, Igelmama, so ist das, so bleibt das wahrscheinlich, ich kann das und Deine Gefühle so gut nachempfinden. So gut!
      Sei gedrückt und liebe Grüße an Deine Rennmaus!

  7. Ich würde so gerne Dich und Deine Tochter mal richtig feste drücken. Ich frage mich immer wieder, wie kann ein so wundervoller Mensch, der mit so viel Liebe und Achtsamkeit durchs Leben geht, nur alleine sein. Sind die Menschen blind um Dich herum??? Du und Deine Tochter verdient nur das Beste, denn ihr seid ein einzigartiges Team ❤️

  8. Liebe Susanne,

    ich kann mich Lucas nur anschließen. In diesem übervollen Internet, diesem Hort der Selbstoptimierung, Selbstdarstellung, dem ganzen höer-schneller-weiter, meine Designer-Taschen, meine all-white-Altbauwohnung, mein Malediven-Urlaub – in all dieser ermüdenden Perfektion, zwischen all diesen sinnentleerten Texten gibt es nur ganz wenige, die mich berühren, mich zum lachen bringen und zum nachdenken. Worte, die mich glücklich machen oder traurig, Worte, von denen man nicht genug bekommt. Solche Worte findest du und ich bin so froh, euch schon fast von Anfang an gefunden zu haben.

    Jemand, der so schreibt, muss ein wundervoller Mensch sein und die kleine Wolke sehr glücklich, eine solche Mama zu haben.

    Trotzdem kenne ich das auch: Menschen die sich entfernen, weil man nicht in das Bild passt, dass sie von „Normal-Sein“ haben. Weil man mit seinen Ideen, Gefühlen, Träumen und Handlungen für Irritation sorgt. Manchmal finden die Wege wieder zusammen, manchmal nicht. Einige Verluste werden immer schmerzen, anderen winkt man irgendwann erleichtert hinterher.

    Wenn ihr euch nächstes Jahr auf den Weg in das Allgäu macht, dann weißt du hoffentlich, dass der Starnberger See gleich um die Ecke ist 🙂 Ruft das nicht schon fast nach einem großen Treffen? 😉

    Alles Liebe dir! Martina

    PS: Haare streichholzkurz schneiden und blond färben ist übrigens nichts, was man wirklich mal gemacht haben muss. Ich spreche aus Erfahrung 😀

    • Liebe Martina,
      ach, mir fehlen die Worte.
      Vielleicht weil es mir nicht leicht fällt, so etwas Liebevolles anzunehmen, aber wisse, es erreicht mein Herz. Sehr doll ganz viel sogar. Danke!

      Ich kann Deine Komplimente nur zurückgeben, denn ich bin Stammgast bei euch. Eben aus den Gründen, die Du oben angeführt hast, und ich bin s o f r o h, dass es Gedanken und Gefühle und Themen gibt, die Du auf Deine Art äußerst, die mich ebenso berühren und berührt. Kein Schmarrn.

      Apropos Schmarrn: Ein großes Treffen hört sich ziemlich gut an. Sehr gut sogar!

      Ich dank Dir, Martina, sehr!
      Alles Liebe euch und bis bald am Starnberger See!
      Susanne

      PS: Aahhh. Nein, keine Streichholzhaare!! 😉

  9. Bianca Rogowski

    Hey Susanne, wie gerne ich deine Worte hier lese. Aber noch viel lieber schließe ich mich Lucas seiner Idee an, und lade euch zwei ganz herzlich ein, in Dortmund steht euch auch für eine kleine Auszeit vom Alltag die Türe von mir und meinem kleinem Zwerg offen.
    Liebe Grüsse
    Bianca

    • Liebe Bianca,
      ach wie toll ihr alle seid, Danke Dir!
      <3
      Und wir sind Nachbarn? Wie toll ist das denn bitte? Ja! Kaffee! Auszeit! Das wäre großartig! Lass uns doch bitte mal privat schreiben.
      Viele liebe Grüße und gute Nacht!
      Susanne

  10. Ich wünsche dir und deinem kleinem leben von ganzem ganzem Herzen dass Menschen zukünftig bei euch bleiben, denn das habt ihr wirklich verdient

  11. chrisegg2015

    Ich kann mich nur meinen Vorredner anschließen, liebe Wolkenfamilie. Die Liebe ist nicht immer da wo man sie sucht. Aber sie ist ganz sicher da. In Deinen Texten, in der Natur, in Deinem kleinen bunten Leben. Und wenn die Wolken gen Allgäu wehen, dann liegt München auf dem Weg und freut sich über Euren Besuch. Ich mag Euch!

    Viele liebe Grüße,

    Chris

    • Liebe Chris,
      ach, das ist ganz furchtbar lieb. Ich dank Dir sehr!
      Und wenn wir nächstes Jahr ins Allgäu fahren, dann lassen wir München sicher nicht aus!
      (Oh Gott, ich brauch was Neues zum Anziehen! ;))
      Schlaf schön und bis bald!
      Susanne

  12. Ich hab euch erst vor zwei Tagen gefunden und dies ist erst der 3. Beitrag den ich von euch lese. Und zack du hast mich……voll erwischt. Es berührt mich zutiefst, deine Worte deine Gedanken und die Sache an sich. Ihr habt euch….und das ist eine ganze Menge.

    Lg Sabrina

    • Liebe Sabrina,
      Danke Dir sehr, über das ZACK freue ich mich wirklich. Denn dann weiß ich, warum ich mich manchmal ein bisschen nackig mache. So öffentlich.
      Bis bald und alles Liebe!
      Susanne

  13. Susanne, vielen Dank dafür!
    Das hat mich tief berührt. Und etwas verwirrt. Wieso gehen Menschen bei euch auf Distanz, obwohl ihr so liebevolle und liebenswerte Wesen seid? Was veranlasst sie dazu, das Licht in euch zu übersehen?
    Ich sehe es, selbst wenn ich nur deine Texte auf dem Bildschirm lese. Und sogar das Licht deines kleinen Lebens strahlt daraus hervor.
    Ist es nicht so (liebe Mitleser)?
    Sollte euch die Drei-Zimmer-Wohnungsdecke auf dem Kopf fallen, denkt über einen Urlaub nach.
    Zum Beispiel im Allgäu 😉
    Ich glaube, wenn die Wolke auf Deutschlandtour fliegen würde, gäbe es viele Orte, an denen euer Licht sein verdiente Beachtung fände.
    Beste Grüße

    Lucas

    • Das ist eine sehr wundervoller Gedanke und ich hoffe, selbst, wenn Du, liebe Susanne, ihn nicht umsetzt, du ihm doch mal bei einer Tasse Tee auf Deinem Balkon ein bisschen Raum läßt.
      Liebe Grüße, ich

    • Lieber Lucas,
      sei fest umarmt!
      Vielleicht sind die beiden Menschen einfach zu sehr mit sich selbst beschäftigt gewesen – eine Antwort weiß ich leider nicht auf Deine Fragen und wahrscheinlich erwartest Du auch keine.

      Ich verspreche euch hoch und heilig, dass wir nächstes Jahr, nach meiner Probezeit, zu euch kommen, denn diese Einladung kann und werde ich garantiert nicht ausschlagen. Da wäre ich ja schön blöd! 😉 Das ist so wahnsinnig lieb, ich danke Dir und euch!

      Seid alle gedrückt im fernen Allgäu und habt eine ruhige Nacht (bis auf das Kuhglockengebimmel!)
      Susanne

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