Dinge, die mein Kind wirklich von mir braucht – und die man nicht kaufen kann.

Was mein Kind wirklich brauchtGeld allein...

Hallo liebe Wolke,
kaufst du dir gern was?
Money makes the world go round, sang irgendwann mal Liza Minelli, und ja das stimmt:
Geld regiert die Welt.
Man tendiert dazu, vieles in Geld, im materiellen Wert, aufzuwiegen. Ob man glücklich ist, macht man häufig davon abhängig, was und wie viel man sich mit und von seinem Geld leisten kann. Aber es gibt Dinge, die kann man nicht kaufen. Und genau diese Dinge sind es, die mein Kind wirklich von mir braucht.

Karate im Schlaf

Es ist nicht immer einfach, Eltern (Mama, Papa) zu sein.
Im Moment möchte mein kleines Leben täglich in meinem Bett übernachten – und übt im Traum Karate, so dass ich mit gezielten Tritten in die Ecke gedrängt und am äußersten Bettkantenrand schlafen „darf“. Macht man ja alles gern, auch wenn mir meine Me-Time vor dem Schlafengehen ein bisschen fehlt. Ehrlich gesagt.
Klar ist aber, egal wie anstrengend einige Zeiten auch sein mögen, dass man immer das Beste für sein Kind möchte. Und das Beste heißt für manche Menschen häufig, seinem Kind noch mehr Spielzeug zu kaufen, noch schönere Klamotten anzuschaffen, eine noch bessere Kinderzimmereinrichtung zu gestalten. Sieht man ja ganz gern mal beispielsweise auf Instagram, und ich werde manchmal ein bisschen neidisch, weil ich mir diese tollen Einrichtungen im skandinavischen Stil und einen Garten mit Abenteuerspielplatz nicht leisten kann.
Auch ich beschenke mein kleines Leben gern, ich freue mich riesig, wenn ich die großen Kulleraugen sehe, die wegen einer kleinen Aufmerksamkeit glitzern. Es gibt aber Dinge, die mein Kind viel mehr von mir braucht als neue Schuhe, das angesagteste Spielzeug, Reisen in die Karibik oder Geld im Allgemeinen, um zu einem selbstbewussten Menschen heranzuwachsen, der nicht nur vor sich selbst, sondern auch vor anderen Achtung hat.

Was zu diesen Dingen gehört, die mein Kind wirklich von mir braucht?

1. Meine Zeit
Hört sich das nicht selbstverständlich an?
Ja, anhören schon.
Im Alltag Zeit zu finden, ist eine gar keine so leichte Angelegenheit. Und mit „Zeit“ meine ich: Alles ausschalten, alle Dinge zur Seite legen, die einen ablenken, alles ausblenden, den Wäscheberg liegen zu lassen und meine Zeit meinem Kind zu schenken – zu spielen, zu lachen und zu genießen.
Ist es nicht großes Glück, Zeit zu haben?

2. Mein Vertrauen
Wie oft sehe ich Menschen, die ständig hinter ihren Kindern herrufen und Sätze mit „Nein, tu dies nicht, tu das nicht, komm da runter, du schaffst das nicht!“ formulieren. Ich lasse mein kleines Leben nun auch nicht mit dem großen Brotmesser experimentieren oder die Funktion einer Steckdose testen. Klar nicht. Aber es gibt ungefähr fünftausend andere Dinge, die man einem Kleinkind zutrauen darf. Darf! Und wenn es nicht funktioniert, noch nicht, dann wird es beim nächsten Mal klappen. Oder beim übernächsten. Wenn ich meinem kleinen Leben etwas zutraue, wenn ich ihr vertraue, dann kommt das nämlich zurück. Vertrauen ist ein bisschen so etwas wie ein Bumerang.

3. Meine & deine Liebe
Ist es nicht total klar, dass man sein Kind liebt?
Ja, das sollte klar wie Kloßbrühe sein.
Menschen brauchen jemanden, den sie lieben. Weil Liebe dem Ganzen, das man so Leben nennt, einen Sinn gibt. Und Hoffnung. Und Optimismus. Das hört sich jetzt vielleicht nach Sonntagspredigt an, aber wenn nicht nur ich mein kleines Leben liebe, sondern sie mich genau so zurück lieben darf, weil eine Mutter (Vater, Oma, Opa, etc.) ein ziemlich großartiges „Liebesobjekt“ ist, dann tut das nicht nur beiden gut, sondern das ist wohl das größte Geschenk, das man sich gegenseitig machen kann. Ganz kostenlos.

Blubb, blubb

Vielleicht also hört sich das alles selbstverständlich an; aber das ist es nicht. Weil man die essentiellen Dinge manchmal nicht vergisst, sie können im Alltag zwischen Einkauf, Erziehung und emotionalen Erschöpfungszuständen aber gern mal untergehen. Blubb, blubb.
Wichtig ist wahrscheinlich nur, dass man sie wieder herausfischt aus dem ganzen Jubel, Trubel, Heiterkeit und sie sicher dahin zurück befördert, wo sie hingehören.
Es gibt Dinge, die kann man nicht kaufen. Gelegentlich sollte man sich auf diese Dinge besinnen und ein bisschen innehalten.

Money makes the world go round, sang irgendwann mal Liza Minelli, und ja das stimmt: Geld regiert die Welt, liebe Wolke. Es macht das Dasein komfortabler, das stimmt. Aber es regiert nicht meine Liebe, nicht die meines Kindes – und schon gar nicht meine Zeit.
Was für ein großes Glück das doch eigentlich ist, oder?

Auf ein glückliches Wiedersehen, meine Wolke!

 


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Kategorie Achtsamkeit, Briefe an die Wolke, Kleinkind, Mama sein

Hallo, ich bin Susanne! Ich erzähle euch hier als alleinerziehende Mama einer etwas „anderen“ Vierjährigen von unserem, oft, schrägen Alltagswahnsinn. Und ich möchte euch zeigen, wie man vielleicht nicht alles, aber vieles, mit Humor sehen kann, damit das Leben ein bisschen leichter wird. Ab und zu schreibe ich auch über die Liebe, nicht nur weil „Patchwork“ so ein toller Modebegriff ist. ;)
Und seit Neuestem designe ich ein bisschen was für euch; für Blogger und Kinder – und mal schauen für wen noch. :)

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