Quatsch. {Photo Booth Props 4 Christmas}

Quatsch machen gegen Angst_Photo booth props Weihnachten ChristmasHo Ho Ho

Hallo liebe Wolke,
findest du auch manchmal was komisch?
Das allerbeste Mittel von allen gegen Angst und schlechte Laune und blöde Gedanken, das ist eigentlich etwas ganz einfaches: Lachen. Vermutlich hört sich das total bescheuert an, denn wer Angst hat oder schlechte Laune oder blöde Gedanken, dem ist nicht unbedingt nach Lachen. Aber, ehrlich, wenn es nicht zum Weinen reicht, dann sollte man so viel Quatsch wie nur möglich machen. Und dann geht es einem besser. Ich hab’s ausprobiert.

Manege frei!

Am Freitag waren mein kleines Leben und ich im Zirkus. Gut, ich finde Clowns total zum Fürchten und seit einiger Zeit halte ich sie für die größten Abzocker aller Zeiten (man erinnere sich an „Peppy„). Mit Tieren in der Manege kann ich überhaupt nichts anfangen und den Eintritt finde ich auch überteuert. Außerdem muss man sich auf ein fünf Zentimeter breites Bänkchen hocken, auf dem ich ständig fürchte, dass meine Beine absterben. Klasse Idee also, in einen Zirkus zu gehen, wenn man quasi ein Zirkusliebhaber ist. Wie ich. Aber – und jetzt kommt das große Aber! – ich dachte mir, dass so ein bisschen Quatsch der Seele gut tun könnte.

Es ist zu laut!

Der rote Vorhang öffnete sich, die Artisten liefen mit ihrem typischen Artistengetänzel in die Manege und der Zirkusdirektor, der donnerte in das Mikrofon, dass mir fast das Popcorn aus der Hand geflogen wäre. Meine Tochter hielt sich erschrocken die Ohren zu und die nackte Panik starrte mich aus ihren azurblauen Augen an. Ich ahnte, dass es ihr zu laut und zu grell sein würde. Und so war es auch. Was früher noch undenkbar gewesen wäre: Sie hielt durch. Sie hielt sich die Ohren zu und quetschte sich an mich und ich, die Mama-Akrobatin, die tat ihr bestes, um Schutz zu geben. Weil Mama-Akrobaten das sehr gut können. Auch ohne Trommelwirbel.

Verpasst.

Und so verpassten wir die fulminante Einstiegsnummer mit Feuerschluckern und Peitschengeknalle, weil wir uns in unserer eigenen Manege befanden. Und ich sage dir, liebe Wolke, diese Manege, unter dem Zirkuszelt, das immer fein glitzert, die zählt wohl zu den eindrucksvollsten dieser Welt.

Aber dann tauchten tausend Scheinwerfer die Zirkuskuppel in weiches, blaues Licht und drei wunderschöne Artistinnen verbogen sich in solch einer Anmut und Ästhethik, dass es mir die Tränen in die Augen trieb. Meine Angst vor Weihnachten, meine blöden Gedanken und meine einigermaßen schlechte Laune, die hatte ich vollkommen vergessen. Stattdessen legte sich ein stilles Lächeln auf meine Lippen, das ich wohl erst Zuhause entdecken würde. Und meine Madita? Sie staunte ihr allergrößtes Kinderstaunen, das man am liebsten einfangen und in ein großes Einmachglas geben möchte, um es für alle Zeiten, gut sichtbar, auf das Fensterbrett zu stellen.

Schön war das.

Wir gingen nach Hause, mit einem Gefühl von zu viel Popcorn im Bauch und abgestorbenen Beinen und dem Kinderstaunen und ich mit dem Gefühl von Sein. Leben. Einfach nur da sein und sich über blaues Licht gefreut zu haben und keine Listen abarbeiten zu müssen, kein Haushalt, keine Kindererziehung, keine Trotzanfälle. Einfach nur leben.
Und obwohl ich kein Zirkusliebhaber bin, und auch nicht werde, waren diese zwei Stunden so wertvoll für mein kleines Leben und mich.

Sonntag

Photo booth props Bart Brille Merry xmasSeither waren wir beide im Quatschmodus und hatten einen schönen Samstag mit Nudeln und guten Gedanken – und einen Sonntag, an dem wir einfach weitermachten. Mit dem Leben. Und dem Fröhlich sein. Und weil uns sonst nichts anderes einfiel, und uns auch nichts einfallen musste, obwohl man ja immer denkt, dass man ganz besonders einfallsreich sein muss, da bastelten wir uns diese lustigen Accessoires, um lustige Fotos zu machen. Und wir hätten uns fast vor lachen in die Hose gemacht, liebe Wolke, das kannst du mir glauben.

Nicht nur

Das Leben, das besteht nicht nur aus Quatsch machen und Spaß haben. Manchmal besteht es aus Listen und Verpflichtungen. Ab und zu auch aus blöden Gedanken und Angst und Sorgen. Aber wenn man ein Kind hat, dann weiß man plötzlich wieder, was Staunen bedeutet. Und man weiß, was es heißt, tapfer zu sein, selbst dann wenn man eine Heidenangst hat. Madita zeigte es mir.

Ich habe nur dieses eine Leben. Vermutlich zumindest. Wann soll ich meiner kleinen Tochter denn zeigen, dass die Welt auch ihre wunderschönen Seiten hat, die Seiten, in denen man lachen und herrlich albern sein darf und soll, wenn nicht jetzt? Ich genieße jede Sekunde mit ihr. Jede Sekunde, in der wir in unserer eigenen Manege sitzen, die so herrlich abgeschirmt ist, von der Welt, die manchmal nichts zu lachen hat.

Hab es lustig, meine Wolke!

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Photo booth props Santa Clause Weihnachten Christmas Printable free

Photo Booth Props 4 Weihnachten

Wir machten deshalb tausend Fotos und haben uns vorgenommen, das nun zu allen möglich und unmöglichen Anlässen zu tun. Ich teile sie gern und ihr könnt euch die „Xmas Edition 2017“ hier herunterladen. Als kostenloses Printable. Viel SPASS damit! 😉

Photo booth props Christmas_Hallo liebe Wolke

Quatsch machen gegen Angst_Photo booth props Xmas

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Kategorie Briefe an die Wolke, DIY & Kreatives, Mama sein

Hallo, ich bin Susanne! Ich erzähle euch hier als alleinerziehende Mama einer etwas „anderen“ Vierjährigen von unserem, oft, schrägen Alltagswahnsinn. Und ich möchte euch zeigen, wie man vielleicht nicht alles, aber vieles, mit Humor sehen kann, damit das Leben ein bisschen leichter wird. Ab und zu schreibe ich auch über die Liebe, nicht nur weil „Patchwork“ so ein toller Modebegriff ist. ;)
Und seit Neuestem designe ich ein bisschen was für euch; für Blogger und Kinder – und mal schauen für wen noch. :)

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