Viola Vogel und ein Tanz mit Opa (Anzeige)

Viola Vogel AffenzahnViola wartet...

Hallo liebe Wolke,
tanzt du gern?
In unserer „Hood“ da gibt es, für eine Großstadt jedenfalls, nicht so ganz viel, weswegen der Bär steppen könnte. Zusammengefasst lässt sich sagen: Wir haben einen Bäcker, einen Supermarkt, eine Bude, eine Tankstelle, den Kindergarten, Grundschule, freiwillige Feuerwehr – und ein Altersheim. Das war’s. Aber in unserem Stadtteil sind zwei bekannt wie ein bunter Hund: Mein kleines Leben und Opa. Und gestern, an Tag 3 der Kitaferien, waren wir drei gemeinsam unterwegs und hatten jemand Neues dabei: Viola Vogel.
(* Der Rucksack wurde „Hallo liebe Wolke“ von der Firma Affenzahn kostenfrei zur Verfügung gestellt.)

Unsere Hood

Viola Vogel Affenzahn

Zunge raus

Viola Vogel kam gestern Mittag bei uns an. Und ich muss wirklich (ganz ehrlich!) sagen: Viola ist sehr süß, und ist sofort aus dem Karton auf den Rücken meines kleinen Lebens geflogen, um sie für den Rest des Tages zu begleiten.
Manchmal reicht auch ein Ausflug in unsere „Hood“, um Spaß zu haben, da muss man nicht zwangsläufig sämtliche Attraktionen, die für ein Kleinkind interessant sein könnten, in der näheren Umgebung abklappern; und wenn man – wie meine Tochter und mein Vater – stadtteilbekannt ist, dann erlebt man ganz lustige Dinge. Die beiden ziehen schon seit vier Jahren oft gemeinsam los, um Großvater-Enkeltochter-Gespräche zu führen, und die Nachbarschaft, die überwiegend aus Rentnern besteht, zu unterhalten. Deswegen bleibt man beim Spazierengehen alle drei Meter stehen, wird in Vorgärten gebeten, ältere Damen kramen für mein kleines Leben in ihrer Schokoladenschublade und ältere Herren plauschen mit Opa über die neueste Generation von E-Bikes und den richtigen Beschnitt der Obstbäume. Da braucht man Zeit!

Hildegard und Viola Vogel

Mein kleines Leben telefoniert mit Opa – der genau daneben steht…

Hildegard, eine alleinstehende Dame um die 75, die drei Straßen weiter in einem schnuckeligen Haus wohnt, die hat es meiner Tochter angetan. Und umgekehrt. Hildegard ist unser Schokoladenlieferant Nummer 1 und an Weihnachten gab es einen Adventskalender, zu Ostern einen Kuschelbär, einfach so, und da Hildegard selbst sehr auf ihr Äußeres achtet, ist ihr selbstverständlich direkt Viola Vogel aufgefallen, den mein kleines Leben ziemlich stolz auf ihrem Rücken trug. Da wurde erst mal ausgiebig begutachtet und alle Reißverschlüsse aufgezogen und meine Tochter zeigte ihr, dass nicht nur Viola ihre Zunge raus strecken kann, sondern auch sie selbst. Hildegard hatte ihren Spaß. Mein kleines Leben auch. Und Opa sowieso.
„Aber Viola braucht unbedingt noch Proviant! Warte mal!“, sagte Hildegard, und stopfte eine große Handvoll Süßigkeiten in den neuen Rucksack.
Mit dem Hinweis, dass es heute einen „Schwoof“ am Altersheim geben würde, gingen wir weiter. Und mein kleines Leben genoss ihren Schokoriegel.

Altersheim und Alleinunterhalter

Schon von Weitem hörten wir die beiden Alleinunterhalter mit Bontempi-Orgel-Geklimper und der Geruch von gegrillten Würstchen stieg uns in die Nase. Da Opa und mein kleines Leben öfter mal auf ihren Spaziergängen im Café des Altersheims einkehren und sich ein Stück Marmorkuchen für 50 Cent genehmigen (was besonders meinen Vater freut; den günstigen Preis, meine ich), werden sie auch hier an allen Ecken mit Handschlag begrüßt.
Für uns gab es Crepes und Kaffee und eine Kugel Erdbeereis – und für Viola Gummibärchen, ein Hasenfigürchen, ein Überraschungsei, und einen farblich abgestimmten Luftballon. Passt auch alles in Viola rein – zum Glück und zum Erstaunen meines kleinen Lebens.
Eine Tanztruppe präsentierte einen Bauchtanz mit Fächer, den wollte meine Tochter auch äußerst gern noch haben, aber den hat sie dann doch nicht bekommen.

Zuckerpuppe: Ein Tanz mit Opa

Tanz mit Opa

Tänzchen… <3

Zwischendurch wurde immer wieder getestet, ob Viola Vogel auch ja noch ihre Zunge raus strecken kann und ob auch wirklich nichts vom süßen Proviant abhanden gekommen war. Und dann bat Opa zum Tanz. Zu „Du bist die Zuckerpuppe aus der Bauchtanztruppe“ schwooften mein kleines Leben und Opa, dass es mir ganz warm ums Herz wurde, und Viola und ich saßen kaffeetrinkend am Tisch und schauten in die Runde.
Ich bin so dankbar dafür, dass mein Vater die fitteste Person ist, die ich kenne, was in seinem Alter keine Selbstverständlichkeit ist, denn er könnte durchaus auch in einem der Rollstühle sitzen, die dort geparkt waren. Geparkt werden alte Menschen ja gern mal. Da kommen dann vielleicht keine Kinder oder Enkelkinder mehr zu Besuch, außer vielleicht an Weihnachten oder zum Geburtstag. Da tanzt niemand mehr mit ihnen. Schlimm ist das, und ich will hoffen und beten, dass wir noch lange lange mit Opa unsere Hood unsicher machen können. Lange.

Schokoladentransporter

Viola Vogel Affenzahn

Augen zu und durch.

Zuhause wurde Viola Vogel ausgeräumt, und da war eine Menge zusammengekommen, dann wurde Opa noch gezeigt, dass sich Viola sogar die Augen zuhalten kann – und manchmal würde ich das auch gern, wenn ich an die Zukunft denke und mir vorstelle, dass mein Papa irgendwann nicht mehr bei uns ist. Aber, liebe Wolke: Mein kleines Leben und er werden immer die beiden bleiben, die als bunte Hunde durch die Nachbarschaft stromern, sich fest an der Hand halten, die ein Tänzchen wagen und sich mit den Rentnern unterhalten, die oft dankbar für einen Plausch sind.
Und Viola Vogel kommt ab jetzt immer mit. Das hat mein kleines Leben beschlossen, nicht nur, weil man im Rucksack von Affenzahn noch mehr Schokolade transportieren kann als in Opas Jackentasche. 😉

Einen fröhlichen Tag für dich, meine Wolke!

* „Hallo liebe Wolke“ hat zu Testzwecken einen Rucksack der Firma Affenzahn /FOND OF GmbH kostenfrei übersandt bekommen. „Hallo liebe Wolke“ wurde es von Affenzahn vollkommen freigestellt, in welcher Weise (und ob überhaupt) über das Produkt berichtet wird. Es handelt sich hierbei um einen redaktionellen und freiwilligen Blogbeitrag über das o.g. zugesendete Produkt.


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Kategorie Briefe an die Wolke, Großeltern, Kleinkind

Hallo, ich bin Susanne! Ich erzähle euch hier als alleinerziehende Mama einer etwas „anderen“ Vierjährigen von unserem, oft, schrägen Alltagswahnsinn. Und ich möchte euch zeigen, wie man vielleicht nicht alles, aber vieles, mit Humor sehen kann, damit das Leben ein bisschen leichter wird. Ab und zu schreibe ich auch über die Liebe, nicht nur weil "Patchwork" so ein toller Modebegriff ist. ;) Und seit Neuestem designe ich ein bisschen was für euch; für Blogger und Kinder - und mal schauen für wen noch. :) Ihr findet mich auch bei Facebook, Instagram oder Pinterest. Übrigens. Besucht mich doch mal dort. Würde mich freuen!

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