Die kleine Meeresperle (Oder: Namensbedeutung mal anders.)

Die kleine Meeresperle - Namensbedeutung

Hallo liebe Wolke,
magst du die Sonne?

Der Frühling steht auf meinem Balkon und klopft an die Scheibe. Ich sehe, dass ich dringend Fenster putzen müsste, aber das vertage ich. Im Aufschieben bin ich ganz gut, das war ich schon immer, aber seitdem meine Tochter bei mir ist, setze ich Prioritäten. Mit seinen Kräften muss man haushalten, das ist für mich besonders für den Haushalt gültig, vielleicht kann ich mir eines Tages eine Putzfrau leisten (na gut, wahrscheinlich eher nicht). Ansonsten darf der Staub gern seine Runden drehen und ich beachte ihn gar nicht. Heute denke ich, wie so oft, über meine kleine Meeresperle nach.
So heißt meine Tochter nämlich, das ist eine Bedeutung ihres Namens:
Kleine Meeresperle.

Maria Magdalena

Ihr Name setzt sich zusammen aus Maria. Und Magdalena. Und deswegen gibt es für ihren Namen noch andere Bedeutungen: Die Schöne (Sonnengleiche), die von Gott geliebte und die Trotzige.
Meine Meinung: Das stimmt alles drei. Mein kleines Leben ist für mich wunderschön. Ob es einen Gott gibt, das weiß ich nicht, aber ich liebe sie jeden Tag sogar noch ein bisschen mehr. Und die Trotzige… ja, da hätte ich bei der Namensgebung wohl ein bisschen besser aufpassen müssen.

Von allen Bedeutungen gefällt mir aber „die kleine Meeresperle“ am besten. Vielleicht, weil ich als Kind Meerjungfrauen so toll fand. Vielleicht aber auch, weil mein kleines Leben so beschützenswert ist und sie manchmal in ihrer eigenen Welt lebt – irgendwo auf dem Meeresgrund, wo alles ganz smaragdgrün und türkis ist, und sich die Sonnenstrahlen glitzernd auf dem Meeressand brechen.

Da ist sie manchmal, dann kann ich sie nicht so recht erreichen, manchmal nur mit einem Dosentelefon, da ist die Verbindung sehr schlecht, und manchmal kann ich nur von meinem Boot aus winken. Dann klappt ihre kleine Muschelschale zu und sie verweilt ein bisschen dort unten. Meine kleine Meeresperle. 

So ganz einfach zu verstehen ist das nicht. Das wird es wahrscheinlich auch nie sein, aber das ist schon in Ordnung, denn man muss nicht alles im Leben verstehen müssen. Es reicht, wenn ich weiß, sie ist da. Sie kommt auch wieder heraus aus ihrer Muschel und rollt ganz fröhlich vergnügt auf dem Meeresgrund herum, und immer wenn sie durch die Sonnenstrahlen kullert, fängt sie an zu funkeln. Mein Herz übrigens auch

Kullern & Stürme

Ich habe mir in den letzten Wochen viele Gedanken gemacht. Über mein Leben. Über das meiner Tochter. Ab und zu, wenn Dinge passieren (oder eben auch nicht), dann macht man sich mehr Gedanken als sonst schon. Ich tue das zumindest. Wohin wird mein Boot schippern, wohin wird meine Meeresperle kugeln? Und welche Stürme werden uns noch erwarten?

Ich glaube weder an Vorhersagen, noch an Zufälle. Ich glaube auch nicht daran, dass der Name eines Menschen sein Schicksal bestimmt. Aber ich denke, der eigene Name ist schon ein bisschen so etwas wie ein Wegbereiter

Er hat einen eigenen Klang, jeder assoziiert etwas mit einem Namen. Würde ich Uschi heißen, oder Wilhelmine, dann wäre ich vielleicht nicht ganz so glücklich. Könnte ich mir jedenfalls vorstellen. Aber sicher bin ich mir nicht.

Namensbedeutung

Hoffentlich wird meine Tochter mit ihrem Namen zufrieden sein, denn er wird sie begleiten; sie wird für immer die kleine Meeresperle, die Sonnengleiche, die Geliebte und die Trotzige bleiben.

Mein Name bedeutet übrigens „die Wasserlilie“. Und irgendwie passt das ganz gut zur kleinen Meeresperle. Finde ich. 

Also, liebe Wolke, ich mag die Sonne. Ich mag es auch, dass sie auf meinem Balkon steht und ich liebe das Meer im Frühling und im Sommer. Aber mehr noch mein kleines Leben. Egal, welche Bedeutung ihr Name hat. 

Einen frühlingshaften Flug für dich! 

Wilma will zu euch! (Verlosung, Werbung)

Gewinnspiel Lerngeschichten mit Wilma Wochenwurm Teil 3

Ihr Lieben,
HEUTE ist Frühlingsanfang. Juhu! Freut ihr euch darüber auch so sehr wie ich? Ich könnte, ehrlich gesagt, aus der Hose hüpfen vor Freude, denn der Winter war lang genug. Und weil ich mich so über den Frühlingsanfang freue, möchte ich euch unbedingt meine Wilma schenken, die in ihrem 3. Teil viele Frühlingsgeschichten im Gepäck hat.
Welche das genau sind, könnt ihr hier „Lerngeschichten mit Wilma Wochenwurm: Teil 3. Frühling“ nachlesen.

Also: Hüpft in den Lostopf und gewinnt eine frühlingshafte Wilma Wochenwurm!

Ich verlose an euch einmal hier auf dem Wolke-Blog und einmal auf Facebook je ein Exemplar von „Lerngeschichten mit Wilma Wochenwurm: Teil 3. Frühling“.

Wenn ihr mir unter dem entsprechenden Facebookpost einen Kommentar hinterlasst bzw. mir eine E-Mail schickt, dass ihr teilnehmen möchtet, hüpft ihr automatisch in den Lostopf.
Und es wäre ganz, ganz toll, wenn ihr das Gewinnspiel auf Facebook teilen würdet, damit Wilma noch ein bisschen bekannter wird. Aber das ist selbstverständlich kein Muss. Freuen würde ich mich allerdings schon. 

Das Gewinnspiel beginnt heute am 20. März 2019 und endet am 25. März 2019 um 23.59 Uhr. Die Gewinner werden danach per Los ermittelt und von mir per E-Mail bzw. auf Facebook benachrichtigt.

Ich wünsche euch ganz viel Glück!

(Am Gewinnspiel teilnehmen darf, wer über 18 Jahre alt ist und in Deutschland wohnt. Mit der Abgabe eines Kommentars bzw. mit der Versendung einer E-Mail erklärt ihr euch damit einverstanden, dass ihr mir im Fall eines Gewinns eure Adresse mitteilt. Eure Adresse wird nur zum Versand des Buchs „Lerngeschichten mit Wilma Wochenwurm: Teil 3. Frühling“ genutzt und anschließend gelöscht. Eine Auszahlung sowie der Tausch des Gewinns ist nicht möglich. Der Erwerb von Produkten und Dienstleistungen beeinträchtigen den Ausgang des Gewinnspiels nicht. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Mehr (rechtliche) Infos zum Gewinnspiel.)

Lerngeschichten mit Wilma Wochenwurm Teil 3 Frühling Schmetterling Hallo liebe Wolke Susanne Bohne

Lukas hat Hunger – Von der Raupe zum Schmetterling. Eine Geschichte für Kinder. (Lerngeschichte & Freebie)

Lukas hat Hunger - Von der Raupe zum Schmetterling - eine Geschichte für Kinder im Kindergarten und Grundschule - Lerngeschichte
Lerngeschichten mit Wilma Wochenwurm Teil 3 Frühling - Kinderbuch - Für Kinder in Kindergarten und Grundschule - Susanne Bohne

Lukas, die kleine, dicke Raupe, ist einfach immer hungrig. Schon nachdem er vor einer Weile aus seinem Ei geschlüpft war, hatte er einen Bärenhunger. 

Eines Tages im Frühling, wurmte Wilma Wochenwurm auf der grünen Wiese umher und hielt Ausschau nach einem neuen Abenteuer. Und plötzlich hörte sie ein lautes Schmatzen. Was konnte das denn sein? Eine Kuh vielleicht? Ein Schaf? Sie schaute sich um, aber sehen konnte sie niemanden. Nur das laute Schmatzen war zu hören. 

Njam, njam, njam, njam. Ist das aber lecker!“, schmatze jemand auf dem Busch neben Wilma. 

Hätte Lukas nicht sein gelbes Halstuch getragen, hätte Wilma ihn vermutlich nie entdeckt. Denn Lukas war grün. Genau so grün wie die Blätter. Er konnte sich sehr gut zwischen den Blättern verstecken.

„Hallo!“, rief Wilma. „Wieso schmatzt du denn so?“
„Entschuldige!“, mampfte Lukas. „Ich weiß ja, dass man beim Essen nicht schmatzen soll, aber es schmeckt mir doch immer so gut!“

Wilma beobachtete, wie viele Blätter Lukas wegputzte. Das ging rasend schnell, Schwupp, hatte er schon das nächste Blatt vertilgt.

„Du hast aber Hunger!“, staunte Wilma.
„Ja, das stimmt!“, antwortete Lukas. „Ich habe heute auch noch etwas ganz Besonderes vor!“
„Ehrlich? Was denn?“, fragte Wilma.
„Ich werde…mampf…mampf…mich bald verwandeln!“, antwortete Lukas.
„Verwandeln? Bist du etwa verzaubert?“, wunderte sich Wilma. 
„Ein bisschen schon!“, kicherte Lukas. „Manche Raupen können sich in etwas  Wunderschönes verwandeln. Das errätst du nie!“

Jetzt war Wilma sehr neugierig geworden und wollte unbedingt wissen, in was sich Lukas verwandeln würde.

„Warte ab! Ich zeige es dir. Aber du musst ein bisschen Geduld haben.“, sagte Lukas, als er das letzte Blatt aufgefressen hatte. Und dann begann er, sich ein festes, kleines Haus zu bauen. Wilma war sehr erstaunt. Kurz bevor Lukas den Deckel schloß und sich verpuppte, sagte er: „Bis in ein paar Tagen, Wilma. Ich schlafe eine Runde. Und wenn ich aufwache, wirst du mich fast nicht wiedererkennen. Wetten?“

Wilma konnte es nicht erwarten, bis Lukas wieder aus seinem kleinen Haus kam. Was er dann wohl sein würde? 

Sie wartete sehr geduldig. Und nach einer Weile bewegte sich Lukas Häuschen. 

Dann machte es „Knack“ und die Hülle brach ein bisschen auf. Irgendjemand gähnte und streckte lange Fühler an die Luft. Und dann erkannte Wilma ein gelbes Halstuch. Klar, das musste doch die Raupe Lukas sein! Lukas, war aber keine Raupe mehr. Er öffnete große, bunte Flügel und flatterte ganz leicht mit ihnen hin und her.

Wilma staunte nicht schlecht! Sie konnte gar nicht glauben, dass sich eine kleine, dicke, grüne Raupe in so etwas Wunderbuntes verwandeln konnte.

Lukas war ein Schmetterling geworden!

„Na? Was sagst du jetzt?“, fragte Lukas. „Ist das nicht toll?“

„Oh ja!“, antwortete Wilma. „Das ist das Schönste, das ich je gesehen habe!“

Und dann musste Lukas unbedingt ausprobieren, wie das Fliegen funktionierte. Er flatterte über Wilmas Kopf und über die grüne Wiese und rief: „Bis bald, Wilma! Ich komme bald wieder vorbei. Aber jetzt muss ich erstmal ein bisschen Blumennektar probieren. Ich habe nämlich einen Bärenhunger!“

Wilma winkte Lukas noch lange nach und bestaunte, wie seine Flügel im Sonnenlicht glitzerten. Wie viele große Abenteuer man doch auf einer kleinen Wiese erleben konnte!

(Werbung) „Lerngeschichten mit Wilma Wochenwurm – Teil 3: Frühling
Für Kinder ab 4 Jahren mit weiteren Lerngeschichten sowie Rätsel- und Ausmalbildern und Schwungübungen. 
ISBN: 9783748139010, 56 Seiten, farbig illustriert

Das Buch ist im (Online-)Buchhandel erhältlich.

Das Buch kannst du z.B. hier bestellen:

BoD-ShopThaliaAmazon
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Rezept – Süße Wolke mit Himbeeren – Kuchen ohne backen.

Hallo liebe Wolke,
brauchst du manchmal etwas Süßes?
Ich ja, ich habe mir gestern eine süße Wolke mit Himbeeren gemacht, obwohl ja Fastenzeit ist, aber manchmal braucht man etwas mit ganz viel Sahne, Mascarpone, Löffelbiskuit, Puderzucker und Himbeeren.

Etwas Süßes für die Seele.

Und dann habe ich mich auf mein Sofa gesetzt, als mein kleines Leben im Kindergarten war, kochte mir einen großen Milchkaffee und habe mir vorgestellt, ich würde über einen schönen, sommerlichen Feldweg wandern. Nur ich allein.

Hin und wieder kann es nämlich vorkommen, dass man auf einem Feldweg wandert.
Einfach so schlendert man dahin, ohne ein konkretes Ziel, nur weil der Feldweg eben zum Wandern einlädt.
Unter den Füßen knirschen kleine Kieselsteinchen, manche hüpfen sogar lustig zur Seite, wenn man im richtigen Winkel auf sie tritt. Links und rechts des Feldwegs stehen im Sommer hohe Gräser, dahinter wiegen sich Kornähren im warmen Wind. Und wenn dazu die Sonne einen goldigen Schimmer hinterlässt, dann hat man vermutlich einen schönen Tag für seine Feldwegwanderung erwischt.

Margerite am Sonnenhut

Man wird vielleicht Lust haben, eines der hohen Gräser zu pflücken, um darauf herumzukauen, es sich fröhlich in den Mundwinkel zu schieben oder man entdeckt eine verirrte Margerite und steckt sie sich an den Sonnenhut.
So läuft man weiter und sieht möglicherweise Schwalben in Sturzflügen über den Himmel rasen, während Grashüpfer vor einem weg springen und mit dem Umgebungsgrün verschmelzen.
Man geht und schaut und hört und riecht.

Übung

Ist man ein geübter Feldwegläufer, dann kann man nämlich die unterschiedlichsten Gerüche wahrnehmen; Kamille zum Beispiel und vor allem den Sonnenduft, der je nach Windrichtung, Jahres- und Tageszeit ein wenig anders riecht. Manchmal kann man sogar am Sonnenduft den Regen vorhersagen, aber dazu bedarf es vieler Spaziergänge.

Gewitter

Und ab und zu, da wartet hinter der nächsten Weggabelung ein kleines Gewitter, das man nicht gesehen hat und auch nicht immer vorhersagen kann. Denn die Wolken am Himmel, die sich aufblähen und nachtschwarz werden, die können auch ganz anderer Ursache sein.
Denkt man sich.
Doch manchmal eben, wird man überrascht.

Im Trockenen

Bei anderen Wanderungen, da hat man Glück und sieht ein Unwetter, wie es am gegenüberliegenden Ende des Feldes und damit in weiter Ferne tobt. Als wäre der Himmel und die Welt in kleine Scheibchen geteilt; man selbst steht weiterhin im sicheren Trockenen und beobachtet wie Blitze tanzen und der Donner leise murmelt – und wenn sie ihre Vorstellung beendet haben, den schönsten Regenbogen auf den Himmel zaubern.

Dann kann man sich, wenn man es möchte und einem der Sinn danach steht, in die Kornähren fallen lassen, als wären sie mit Daunen gestopfte und reich bestickte Kopfkissen, sich den Sonnenhut in die Stirn ziehen und den Regenbogen so lange betrachten, bis er nur noch unsichtbar im Azur hängen bleibt.

Süße Wolke

Und dann sieht man vielleicht sogar süße Wolken, in die man fast rein beissen möchte, weil sie so appetitlich und weich aussehen, als ob sie auf der Zunge schmelzen.
Gelegentlich schließt man die Augen, riecht dem Sonnenduft und den Himbeeren nach, und irgendwann lässt sich der Grashüpfer auf dem Halm nieder, der im Mundwinkel steckt. Dann bleibt man einfach eine Weile in den Kornähren am Feldweg mit den hohen Gräsern und den verirrten Margeriten liegen, hört den Schwalben zu und lässt den goldenen Schimmer auf der Nase tanzen.

Solche Dinge können vorkommen, wenn man hin und wieder auf einem Feldweg wandert – und wahrscheinlich noch viele andere mehr!

Hach ja, liebe Wolke, das war ein schöner Ausflug mit meiner süßen Wolke mit Himbeeren!

Und wenn ich dir das Rezept verraten soll, dann lies hier unten weiter.
Ansonsten: Hab eine liebevolle Zeit!


Rezept für eine süße Wolke mit Himbeeren

Süße Wolke mit Himbeeren. Ein Rezept für einen Kuchen ohne backen,

Das Rezept für die Himbeerwolke habe ich bei verkocht.at gefunden – und ich LIEBE es!!!

Zutaten

ca. 20 Löffelbiskuit
500 g Griechischer Naturjoghurt
500 g Mascarpone
250 ml Sahne
2 EL Zucker
2 EL Puderzucker
500 g gefrorene Himbeeren
Kokosflocken

Zubereitung

Zuerst die Löffelbiskuits in eine Form schichten und die Sahne steif schlagen.
Dann vermengt man den Mascarpone mit dem Zucker und dem Joghurt und hebt die Masse vorsichtig unter die Sahne.
Ein wenig von der „Wolken“-Creme auf die Löffelbiskuits streichen, die gefrorenen Himbeeren darüber geben und mit Puderzucker bestreuen.
Dann die restliche „Wolken“-Creme (himmlisch lecker!) über den Himbeeren verteilen und mit Kokosflocken bestreuen.

Am besten im Kühlschrank einen Tag lang durchziehen lassen bis der Löffelbiskuit weich geworden ist.
Ein Rezept für die Seele!

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Kennst du eigentlich meine Kinderbücher?

Kinderbücher von Hallo liebe Wolke und Susanne Bohne_Lerngeschichten mit Wilma Wochenwurm_für Kinder ab 4 Jahren

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Rezept - Kuchen ohne Backen - Süsse Wolke mit Himbeeren - Tiramisu - Einfach und lecker - Nachtisch - Löffelbiskuit - Sahne

Stella ist still. Geschichten über das Anderssein. Für Kinder ab 4 Jahren. (Werbung)

Stella ist still. Geschichten über das Anderssein mit dem introvertierten Pinguin Stella, dem rosafarbenen Koala Paul und Karl, dem Seepferdchen, der bei Papa lebt.

Stella ist still - Geschichten über das Anderssein - Kinderbuch - Hallo liebe Wolke

Emma ist fünf und entdeckt gerade, dass sie nicht nur unsagbar viele Länder auf ihrem beleuchteten Globus finden kann; sie entdeckt auch, dass nicht alle Menschen gleich sind
Die einen sind kleiner als andere. Die anderen sind stiller. Es gibt Menschen, die eine andere Hautfarbe haben oder in Familien leben, die so ganz anders sind als Emmas. 
Kurzum: Emma entdeckt gemeinsam mit Eddie, dem kleinen Kuscheleisbären, ihre Welt, in der sie sich manchmal schon ziemlich groß fühlt, und findet heraus, dass alle anders sind.

Emma möchte Kinder in Kita, Vor- und Grundschule auf ihre Entdeckungsreisen mitnehmen, die sie im Traum erlebt: 

Stella ist still - Pinguin - Eine Geschichte für introvertierte und schüchterne Kinder

Sie treffen am Südpol den stillen Pinguin Stella, der immer friert und nicht viel reden muss, um glücklich zu sein – und trotzdem denkt, mit ihm würde etwas nicht stimmen. Bis er den Walgesang von Trudi hört. (Thema: Introvertiertheit)

In Australien begegnen Emma und Eddie dem rosa gefärbten Koala Paul, der von der anderen Seite der Insel flüchten und einen neuen Eukalpytusbaum beziehen musste. Aber hier ist er nicht sehr glücklich, denn die alteingesessenen, grau-weißen, Koalas möchten ihn am liebsten wegen seiner Fellfarbe vertreiben. (Thema: Integration, Flüchtlinge)

Im Meer erfährt Emma, dass Seepferdchenmännchen ihren Nachwuchs zur Welt bringen und Seepferdchen Karl berichtet, dass er allein mit seinem Vater lebt. Aber, dass es auch Tierkinder gibt, die nur mit ihrer Mutter aufwachsen, oder sogar von zwei Vätern großgezogen werden – und dass das alles ganz normal ist…
(Thema: Alleinerziehend, Familienmodelle)

Mein Buch „Stella ist still. Geschichten über das Anderssein.“ kannst du z.B. hier bestellen:

(Werbung) „Stella ist still. Geschichten über das Anderssein.“
Für Kinder ab 4 Jahren zum Vorlesen. 
ISBN: 9783749406777, 40 Seiten, farbig illustriert

Das Buch ist auch im Buchhandel erhältlich & bestellbar.

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Stella ist still - Geschichten über das Anderssein. Ein Kinderbuch und ein Kinderbuchtipp für Kinder ab 4 Jahren zum Thema introvertiert sein Integration und Familienmodelle Regenbogenfamilie

Sport macht glücklich. Mich nicht.

Sport macht glücklich - mich nicht

Hallo liebe Wolke,
wie ist deine beste Zeit im Weitstreckenfliegen?

Ich frage nicht für eine Freundin, sondern für mich. Weil: Sport habe ich nämlich schon immer gehasst. („Tze, tze, tze!“)
Warum?
Zum einen: Gehe ich, beispielsweise, schwimmen, habe ich jedes Mal hinterher eine dicke Erkältung, rote Augen und Pilze an den abgelegensten Winkeln meines Körpers. Zwischen den Zehen, zum Beispiel. Will ich nicht.
Außerdem widerstrebt mir der Gedanke, mir das Schwimmwasser mit dem Pipi anderer Menschen zu teilen und durch gelbe Wölkchen zu kraulen. (Tschuldigung!)
Gymnastik, Freeclimbing, Kajak fahren; ist alles nichts für mich.

Kann ich nicht. Punkt.

Und zum anderen hasse ich Sport, weil ich es einfach nicht kann.
Sport kann ich genau so gut wie ein Schaf fliegen.
Oder ein Wal auf Bäume klettern: Gar nicht.

Ich vermute, ich bin der untalentierteste Mensch auf dieser Welt, wenn es um körperliche Betätigung geht. Das fing in der Grundschule an und wird im Altersheim aufhören.
Nicht zuletzt meine drahtige Sportlehrerin hat immer die Hände über dem Kopf zusammengeschlagen, wenn ich japsend überm Barrenholm hing und um Gnade flehte. Wie soll ich denn, bitteschön, irgendeinen artistischen Aufschwung hinbekommen, wenn ich noch nicht mal einen Purzelbaum schaffe, ohne mir den Nackenwirbel auszurenken?
Ich kann es einfach nicht. Punkt.

Winke-Arm, Orangen-Po.

Und jetzt, liebe Wolke, sag mir du bitte nicht auch noch, dass man ab einem gewissen Alter, vor allem ab meinem geradezu biblischen Alter, auf jeden Fall Sport treiben muss, weil sonst der Rücken und der Blutdruck kaputt gehen, und weil sonst ganz schnell der Winke-Oberarm und der Celullite-Popo vorstellig werden.
Bewegung ist schon wichtig, das sehe ich ja ein – und ich bewege mich den ganzen Tag.
Sogenanntes Mama-Workout.
(Von 6 Uhr bis 20 Uhr täglich, sieben Tage die Woche. Ich finde, das reicht an Bewegung. Für mich jedenfalls.)

Talente bitte hier entlang.

Talente lassen sich gern vererben.
Selbstverständlich sage ich meinem kleinen Leben nicht, dass ich Sport hasse. Ich möchte ja immer ein gutes Vorbild sein und sie nicht irgendwie beeinflussen.
Aber offensichtlich lassen sich Talente vererben.
Und deswegen ist mein kleines Leben motorisch ähnlich veranlagt wie ich.
Andere Kinder fuhren mit dreieinhalb mindestens Laufrad (wenn nicht schon Fahrrad) und mein kleines Leben verstand noch nicht mal, wie man richtig lenkt, fiel nach drei Metern vom Sattel (oder tuschierte den nächsten Baum), hatte nach dem fünfzigsten Versuch keine Lust mehr und warf das Laufrad mit hochrotem Kopf in den Sandkasten. So ist es bis heute mit Schwimmen und Radfahren und allem, was ein bisschen motorisches Geschick benötigt, geblieben. (Ist aber nicht krankhaft oder förderungsbedürftig. Liegt nur an den guten Genen, falls jemand fragt.)

Ich kann’s verstehen.

Ich kann es verstehen.
Wie oft muss ich (ich!) mein kleines Leben von irgendwelchen Klettergerüsten retten, weil es sich in 50 Zentimetern Höhe hoffnungslos verstiegen hat und frustriert nach Mama, der Bergrettung, schreit. Die anderen Kinder sitzen dann meist schon ganz oben, auf der Spitze, genießen den Ausblick, und lachen über mein kleines Leben. (Wahrscheinlich auch über die ungelenkigste Mama, die sie je gesehen haben.)
Eines steht fest: Bei den olympischen Spielen werde ich meinem kleinen Leben niemals nie nicht begeistert zujubeln. Aber dafür, ganz sicher, bei irgendetwas anderem.

Begabungen.

So ist das mit den Begabungen, liebe Wolke.
Die einen können das gut, die anderen jenes.
Die einen mögen dies, die anderen was anderes.
Es wäre langweilig, hätten wir alle dieselben Hobbys oder dieselben Talente.

Das müsste man übrigens den Sport- und Mathelehrern dieser Welt unbedingt mal erklären. Das haben die meisten nämlich bis heute noch nicht so richtig verstanden.

Viel Spaß auf deinem Weitstreckenflug, meine Wolke, falls du einen geplant hast!

Hello Darkness my old Friend! Hallo Angst!

Ich habe Angst

Hallo liebe Wolke,
hast du manchmal Angst?
An alle, die sich bei Mimimi gern die Ohren zuhalten oder mit den Augen rollen: Jetzt wäre der richtige Zeitpunkt, um diesen Beitrag wegzuklicken und zu schließen. Etwas, übrigens, das ich im Moment auch gern hin und wieder mache; mir die Bettdecke über den Kopf zu ziehen. Denn ich habe Angst.

Alles nur eine Phase.

Seit einiger Zeit ist es ruhiger hier geworden, zumindest was meine persönlichen Beiträge und nicht Wilma Wochenwurm angeht. Das hat zum einen den Grund, dass in letzter Zeit nicht allzu viel übermäßig Spannendes passiert. Ich bin froh, dass wir die Trotzphasen und die Phasen im Allgemeinen, die Kinder so durchlaufen, vorerst ganz gut umschifft haben. Diese Phasen waren oft sehr anstrengend, diese Phasen der Schlaflosigkeit und die Phasen der Krankheiten und die Phasen der Entwicklungssprünge und die Phasen, in denen hier alles drunter und drüber ging, haben mich ermüdet. Jede Mama kennt das, ich bin da keine Ausnahme und mache mich auch zu keiner, bloß weil ich alleinerziehend bin.

Immer dasselbe…

Zum einen hat das Ruhigersein also den Grund, dass hier im Moment nichts übermäßig Spannendes passiert, von dem ich dir berichten könnte, liebe Wolke. Und, ganz ehrlich und ohne doof sein zu wollen: Ich könnte dieselben Geschichten immer wieder mit anderen Worten erzählen, wie ich es oft im Netz lese, aber dann frage ich mich, warum ich das tun sollte. Mir geht es schließlich nicht darum, noch mehr „Follower“ zu erjagen, ich bin dankbar für diejenigen, die sich hierher verlaufen haben – und bleiben. Sie sind ein Teil meines Lebens geworden und dass mir so etwas Schönes passiert, damit hätte ich nie gerechnet.

Der glücklichste Mensch der Welt.

Zum anderen hat das Ruhigersein noch einen anderen Grund. Ich habe mich durch 2018 gequält, habe versucht, ein bisschen mehr für mich selbst da zu sein, was mir manchmal ganz gut – und dann wieder nicht so gut gelungen ist. In 2018 sind unfassbar tolle Dinge passiert, von denen ich dir bald erzählen werden kann. Eigentlich müssten mich diese tollen Dinge durch die Tage und Wochen schweben lassen. Eigentlich müsste ich der glücklichste Mensch dieser Welt sein. Aber dann passieren wieder andere Dinge, die das Glück ein Stückchen aufheben und subtrahieren, wenn man nicht gut aufpasst.

Hintergrundrauschen.

Es gibt das dieses melancholische Rauschen in mir. Das habe ich schon immer, eigentlich mag ich es. Ich mag es, zu spüren, wie Gefühle durch mich gepumpt werden und wie ich die Welt sehe und dass ich nicht immer frohlockend durch die Gegend hüpfe, sondern manchmal ernst mit mir bin. So wurde ich wahrscheinlich zur Welt gebracht, das bin ich, und mittlerweile mag ich mich. Was ja viel wert sein kann.

Wenn dieses melancholische Rauschen allerdings sehr laut wird, und ich kenne das, ich habe mit dem lauten Rauschen vor zehn Jahren bereits Bekanntschaft geschlossen, dann wird es ungemütlich. Dann fängt es tief unten in meinem Magen an zu kribbeln und zu ziehen, dass ich anfange zu schwitzen und dann sagt mir jemand „Hallo!“, den ich nicht begrüßen möchte: Die Angst, die die Panik an der Hand hält.

Der ungebetene Gast.

„Geh weg!“, sage ich dann. Aber die Angst denkt nicht daran. Und je mehr ich versuche, sie zu verscheuchen, desto größer wird sie. Man kann nicht über alles Kontrolle haben, aber ich versuche es. Ich versuche es dann so sehr, dass sich alles in mir verkrampft und ich anfange, an der Supermarktkasse zu zittern, weil ich nur noch weglaufen möchte. Vor der Angst. Mein Herz rast dann und ich denke daran, dass ich für mein kleines Leben jemand sein möchte, der furchtlos ist und die Aufgaben dieser Welt mit links und einem Fingerschnipp meistert. Dann klopft auch noch die Verantwortung an und da stehen sie nun, die Angst und die Verantwortung und die Aufgaben und alles, was zu erledigen ist und ich möchte nur noch auf einen Arm, der mich ganz lange festhält und sagt, dass alles in Ordnung ist. Dass ich mich nicht zu Fürchten brauche.

Vielleicht kennt das jemand. Vielleicht auch nicht. Manchmal denke ich, das kennt niemand, das wünsche ich auch keinem, weil es blöd ist. Und die Lebensqualität leidet dabei, dass sie stöhnen muss. Sich einzugestehen, dass jemand zu Besuch ist, den man nicht eingeladen hat, ist nicht so einfach. Denn man muss und möchte doch stark sein, für sich und vor allem für sein Kind.

Liebe kann das.

Das Ruhigersein hat damit zu tun, dass nichts übermäßig Spannendes passiert. Und es hat eine Menge damit zu tun, dass sich die Angst in mir aufgebläht hat. Wie ein Fesselballon. Also arbeite ich nun daran, die Angst wieder auszuladen. Einen ungebetenen Gast loszuwerden ist ein bisschen unangenehm, aber es wird. Eigentlich wollte ich dir, liebe Wolke, gar nicht davon erzählen. Weil ich auch davor Angst habe. Weil ich Angst habe, das könnte mir zum Nachteil werden und man könnte denken, ich würde für mein kleines Leben nicht mehr so sorgen können, wie eine Mama es können muss. Aber das stimmt nicht. Immer nämlich, wenn ich mit meiner Tochter zusammen bin, wenn wir lachen und spielen, wenn wir streiten und wenn ich schimpfen muss, wenn sie sich an mich kuschelt und wir unter der großen Wolldecke auf unserem Sofa sitzen und ich ihr sage, wie lieb ich sie habe, dann ist von der Angst nichts zu sehen. Liebe verscheucht die Angst. Liebe kann das.

Wird schon wieder.

Und deshalb: Wenn das laute Rauschen kommt, dann decke ich mich zu mit dieser Liebe und weiß, es wird auch wieder besser. Es wird auch deswegen besser, weil ich mittlerweile eingesehen habe, dass ich nicht alles alleine schaffen können muss, sondern dass es manchmal besser ist, sich professionelle Hilfe zu suchen. Also weiß ich, dass die Angst bald Geschichte sein wird und es nur noch dieses kleine, melancholische Rauschen in mir geben wird, das ich ganz gerne mag.

Bis dahin, sei mir nicht böse, meine Wolke, wenn ich nichts Neues zu erzählen habe. Ruhiger zu sein ist manchmal nicht so schlimm, auch wenn es in unserer Zeit, besonders im Social Media, anders scheint.

Pass gut auf dich auf, meine liebe Wolke, denn das ist sehr wichtig!

Deine Susanne

Woher kommt die Milch? Wilma Wochenwurm auf dem Bauernhof. (Freebie & Lerngeschichte)

Woher kommt die Milch - Wilma Wochenwurm auf dem Bauernhof - Lerngeschichte und Freebie Ausmalbild Kuh

Wilma packte eines Tages ihre kleine Wurmtasche und machte sich auf den Weg zu Berta. Berta war eine riesengroße Milchkuh. Wilma hatte sie neulich kennengelernt, als Berta den lieben langen Tag auf einer großen Wiese stand und nichts anderes tat, als Gras zu fressen und ganz, ganz, ganz lange zu kauen. 

Das hatte Wilma sehr beeindruckt, denn sie konnte gar nicht glauben, wie lange man auf einem Büschel Wiesengras herumkauen konnte. Berta konnte das. 

„Haaaallloooo!“, rief Wilma laut der Kuh Berta zu, denn sie war für den kleinen Wochenwurm ungefähr so groß wie ein Hochhaus. 
„Hui!“, sagte Berta und mampfte. „Du bist aber klein!“
„Stimmt! Ich bin ja auch ein Wurm. Und ich heiße Wilma. Was machst du hier auf der Wiese?“, hatte Wilma gefragt. 

Und dann erzählte Berta, dass sie auf dem Bauernhof, zusammen mit vielen anderen Kühen, wohnte, und dass sie es dort sehr gut hätte, weil sie jeden Tag über die Wiese spazieren durfte und viele gute Kräuter fraß. Andere Kühe auf anderen Bauernhöfen hatten es nicht so gut wie Berta, erzählte sie, weil sie den ganzen Tag in einem engen Stall stehen müssten. Berta aber hatte Glück mit ihrem Bauern und dem Bauernhof. 

„Möchtest du mich mal besuchen?“, fragte Berta. „Dann zeige ich dir alles!“

Wilma wollte gern und deswegen packte sie ihre Wurmtasche, um ein paar Tage auf Bertas Bauernhof zu verbringen.

Auf dem Bauernhof

Als Wilma ankam, staunte sie nicht schlecht. Der Bauernhof war riesig groß und überall liefen Tiere herum: Hühner, die laut gackerten, Gänse, die schnatterten, wollig-weiße Schafe, die blökten, rosafarbene Schweine, die im Matsch lagen und vor Vergnügen quiekten. Und dann sah Wilma Berta auf der Weide stehen.

„Haaallloooo, Berta! Hier bin ich!“, rief Wilma schon von Weitem. Und Berta freute sich sehr, Wilma wiederzusehen.  
„Na, dann kann es ja losgehen!“, sagte Berta und ließ Wilma auf ihr großes Horn krabbeln, damit sie von dort oben alles bestaunen konnte.

Wilma und Berta trabten über die große Weide und Berta zeigte ihr, welche Wiesenkräuter besonders saftig waren.

Milch

„Das gibt guuuute Milch!“, muhte Berta. 
„Milch? Aber die kommt doch aus der Tüte. Oder aus einer Flasche, die man im Laden kaufen kann!“, sagte Wilma. „Am liebsten trinke ich Kakao. Den macht man ja auch aus Milch und Schokopulver.“

Berta musste laut lachen. 

„Das stimmt. Kakao macht man aus Milch. Aber weißt du denn nicht, woher die Milch wirklich kommt?“„Nein. Woher denn?“, fragte Wilma.
„Na, dann steig mal ab. Ich zeig es dir!“, antwortete Berta.

Wilma kletterte von Bertas Kuhhorn auf die Wiese.

„Und jetzt?“, fragte Wilma.
„Krabbel mal unter mich!“, sagte Berta.

Und plötzlich sah Wilma Wochenwurm ein großes, rosafarbenes Etwas mit vier Dingern, die aussahen wie sehr große Strohhalme. 

Kühe werden gemolken

„Was ist das?“, fragte Wilma.
„Das ist mein Euter!“, antwortete Berta. „Aus meinem Euter kommt die Milch, die du im Laden kaufen kannst. Wenn wir ein Baby haben, ein Kälbchen, dann trinkt es seine Milch aus dem Euter.“
„Ehrlich?“, Wilma war sehr erstaunt.
„Ja, das stimmt wirklich!“, sagte Berta. „Wir Kühe werden jeden Abend und jeden Morgen gemolken. Das heißt, dass unsere Milch, die wir im Euter sammeln, aus den Zitzen, das sind die vier „Strohhalme“, wie du sie genannt hast, herausgedrückt wird.“
„Tut das weh?“, fragte Wilma etwas erschrocken. 
„Nein, überhaupt nicht!“, sagte Berta. „Komm mit, ich zeige dir, wie das funktioniert!“

Berta und Wilma liefen in den Stall, denn es war schon Abend geworden. Dort warteten alle anderen Kühe bereits darauf, gemolken zu werden.

„Früher hat der Bauer das selbst gemacht und uns mit seinen Händen gemolken. Heute macht das die Melkmaschine. Siehst du?“, erklärte Berta. 

Der Bauer stülpte vier große Dinger, die wie Becher aussahen über Bertas Zitzen und dann ging es auch schon los. Bertas Milch wurde in einen großen Bottich abgepumpt und Wilma staunte sehr, wie viel Milch in Bertas Euter war. Es war eine Menge! 

Was man aus Milch machen kann

„Aus meiner Milch kann man nicht nur Kakao machen. Käse und Butter werden zum Beispiel auch aus Milch gemacht. Wusstest du das?“, fragte Berta.

„Nein. Das wusste ich noch nicht. Aber jetzt!“, lachte Wilma und war ganz schön verblüfft. Sie war Berta sehr dankbar, dass  sie ihr gezeigt hat, woher die Milch wirklich kommt. Und Bertas Milch schmeckte ganz fantastisch. 

Danach verbrachte Wilma noch ein paar Tage mit Berta auf ihrem Bauernhof und versprach, sie ganz bald wieder zu besuchen. Denn auf einem Bauernhof kann man eine Menge Dinge lernen!

(Werbung) „Lerngeschichten mit Wilma Wochenwurm – Teil 3: Frühling
Für Kinder ab 4 Jahren mit weiteren Lerngeschichten sowie Rätsel- und Ausmalbildern und Schwungübungen. 
ISBN: 9783748139010, 56 Seiten, farbig illustriert

Das Buch ist im (Online-)Buchhandel erhältlich.

Das Buch kannst du z.B. hier bestellen:

BoD-ShopThaliaAmazon
Lerngeschichten mit Wilma Wochenwurm Teil 3 Frühling Schmetterling Hallo liebe Wolke Susanne Bohne

Ausmalbild Freebie

Ausmalbild aus dem Buch Lerngeschichten mit Wilma Wochenwurm Teil3-Woher kommt die Milch-Malvorlage Kuh
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Zahnfee Zertifikat – wenn der Wackelzahn unter dem Kopfkissen liegt. (Freebie)

Zahnfee Zertifikat Urkunde für Kinder, die ihren ersten Wackelzahn verloren haben. Ein Freebie von Hallo liebe Wolke zum Download und Ausdrucken als Druckvorlage und Printable

Hallo liebe Wolke,
der erste Wackelzahn ist spannend und aufregend, oder?
Als mein kleines Leben neulich Abend in ihr Butterbrot biss, kündigte sich da etwas an. Der baldige Besuch der Zahnfee nämlich – und ich wollte ja ganz unbedingt darauf vorbereitet sein. Bei hohem, nächtlichem Besuch kann es nicht schlecht sein, sich darauf vorzubereiten. Finde ich.

Zahnfee Zertifikat & Wackelzahnpubertät

Und weil es die Zahnfee (genauso wie das Christkind, den Weihnachtsmann und den Osterhasen) wirklich gibt, wollte ich ihr einfach ein bisschen Arbeit abnehmen, denn so eine Zahnfee, das kann ich dir sagen, die hat eine Menge zu tun. Da wollte ich keinesfalls einen kindlichen Anfall in der Wackelzahnpubertät (auch die gibt es wirklich, wirklich, ganz ehrlich!) riskieren, falls die Zahnfee wider Erwarten den Weg nicht zu uns finden würde, und so setzte ich mich abends hin und bereitete etwas vor: ein Zahnfee Zertifikat mit dezentem, pädagogischen Hinweis, wie wichtig das Zähneputzen so ist. (Hatte ich ja schon mit Zilly Zahnputzwurm versucht zu vermitteln.)

Augen zu & durch

Nach geduldigem Warten war es dann eines Morgens soweit: Der klitzekleine Schneidezahn hing nur noch an einem seidenen Faden und ragte wie ein Miniatur-Stoßzahn aus dem Mund meines kleinen Lebens. Als Mama muss man ja immer die Nerven behalten. Ich gebe zu, dass mich solche Sachen immer ein bisschen frösteln lassen, aber da hilft nichts weiter als „Augen zu und durch“ und sich freuen, dass die Zahnfee in der Nacht kommen würde. Und das tat sie.

Glücksgefühl

Selbstverständlich gibt es die Zahnfee wirklich. Aber weißt du, liebe Wolke, was ich so unglaublich toll finde, am Mama sein? Das leise Anschleichen, an das Kopfkissen, den Milchzahn (hach, mein Baby, seufz) mitnehmen und das Zahnfee Zertifikat mit einem kleinen Geschenk unters Kissen legen, um dann mit einem sagenhaften Glücksgefühl und auf Zehenspitzen wieder aus dem Kinderzimmer zu tapsen. Das ist wirkliches Glück. Für mich jedenfalls.

Erinnerungen

Den kleinen Milchzahn habe ich mir dann noch eine lange Zeit angeschaut und mich daran erinnert, was wir in den letzten fünfeinhalb Jahren erlebt haben. Meine Tochter, die gar kein so ganz kleines Kind mehr ist, und ich. Und ich habe mich an die vielen Glücksgefühle erinnert, die manchmal im Alltagsstress ein bisschen untergehen. Vorgenommen habe ich mir, mich öfter an sie zu erinnern. Nicht nur dann, wenn ich Zahnfee spiele. Also… der Zahnfee, die es ja wirklich gibt, ein bisschen unter die Arme zu greifen.

Zahnfee Zertifikat zum Ausdrucken

Und weil ich weiß, dass es nicht schlecht sein kann, vorbereitet zu sein, gibt es hier das Zahnfee Zertifikat zum kostenlosen Download und zum Ausdrucken in DIN A4.

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Kennst du schon meine Kinderbücher mit Wilma Wochenwurm und ihren Freunden?

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Geburtsvorbereitungskurs. (Eine einmalige Sache.)

Geburtsvorbereitungskurs

Hallo liebe Wolke,
besuchst du eigentlich irgendwelche Kurse?
Ich glaube, für Kinder gibt es noch mehr Kurse, Förderangebote und Freizeitaktivitäten (und was weiß ich nicht noch alles) als für Erwachsene. Kommt mir zumindest manchmal so vor. Auch wenn man schwanger ist, ist die Palette der Angebote eine ziemlich große. Ich bin nicht so der Kurs-Mensch. Aber einen Geburtsvorbereitungskurs, den konnte selbst ich mir nicht entgehen lassen.

So schwierig kann’s ja nicht sein…

Vor fast genau sechs Jahren (ohgottohgott, die Zeit rast…) schlenderte ich mit meinem dicken Kugelbauch in eine Hebammenpraxis. Überall hatte ich gelesen, dass das mit der Vorbereitung auf die Geburt total wichtig ist. Das Wichtigste überhaupt. Man weiß ja auch (als Erstgebärende und damit völlig Ahnungslose) überhaupt nicht wie das so abläuft. Gut, meine Großmutter hatte ihre fünf Kinder quasi im Vorbeigehen auf die Welt gebracht, wird also nicht so schwierig sein. Dachte ich mir zumindest.

Hüpfbälle im Geburtsvorbereitungskurs

Als ich ankam, und ich kam nur noch langsam voran, denn ich war eine ziemlich gemütliche Schwangere, hatten sich ungefähr 15 werdende Mütter mit ihren Männern bereits eingefunden. Ich ergatterte den letzten Platz.
Man thronte gesellig beisammen, auf riesigen rosafarbenen Hüpfbällen oder auf Yogamatten (falls man es noch schaffte, sich mit einem überdimensionalen Bauch und fünfzig Kilo Übergewicht auf den Boden zu setzen. Ich jedenfalls nicht, denn ich war vermutlich die schwerfälligste Schwangere seit Menschengedenken.).
In der Mitte des Hüpfballkreises stand eine Kerze (oder was anderes Nettes), im Hintergrund klimperte Entspannungsmusik, Lavendelduft erfüllte den Raum und sedierte die Anwesenden.
Gestützt wurden die Hüpfbälle und Bäuche (was ja in etwa dasselbe ist) von Männerhänden, die unaufhörlich die Kugeln streichelten: Verbündete im temporären Event der Glückseligkeiten, CTGs und 3D-Ultraschalls.

Megaglücklich

Man schaute in die Runde, man tauschte verklärt und megaglücklich Augenzwinkern aus – und dann blieb der Blick auf mir haften, die (noch) ganz fröhlich auf dem Ball herumhoppelte und sich den Bauch selbst streichelte.

»Oh Gott! Sie sitzt da gaaaanz allein!«
»Die Aaaarme!«

Mitleidig schauten mich alle an und ich fragte mich erst, ob sie wohl mich meinen – und dann fiel es mir wieder ein:
»Ach ja, ich bin ja allein hier!«, und mein klitzekleines Leben trat mich zur Erinnerung in die Rippen, dass ich es eben nicht war; allein.
Halt bloß ohne Mann. War ja nicht so schlimm. Ging schon. Wurde schon. Tränen stiegen mir in den Hals.

Krabben in Knoblauchsauce

Bei der Vorstellungsrunde erzählten alle von ihrer Hausrenovierung und der Hochzeit und dem Stress, den sie gerade mit der Kinderzimmereinrichtung hatten und lachten und drückten sich Küsse überall hin.
Ich hatte Hunger und dringend Lust auf ein Malzbier und Krabben in Knoblauchsauce.
Während ich mir den Genuss ausmalte, überlegte ich, wie ich mich vorstellen sollte, was ich sagen sollte, ohne die total bedürftige und/oder bemitleidenswerte „Alleinschwangere“ zu geben.
Als ich mir gerade die Worte »Also mein Mann kann heute leider nicht dabei sein, und auch die anderen Male nicht, weil er nämlich einen ganz ganz hohen und sehr sehr wichtigen Posten bei der NASA bekleidet und deswegen natürlich gerade in den USA ist, weil er eine, für die gesamte Menschheit, supersuperwichtige Mission vorbereiten muss…nein, nein, er selbst fliegt natürlich nicht ins All…! Aber zur Einschulung ist er pünktlich wieder da!«zurechtlegte, war ich auch schon dran und stammelte ein wenig verwirrt (und sehr hungrig und Pipi musste ich auch schon wieder) meinen Namen und all diese wichtigen Details, die die anderen sowieso in drei Sekunden wieder vergessen haben würden, in die Runde.

Mut

Und dann rutschte mir aus Versehen noch raus: »Und ich bin allein.«
Die Hüpfbälle schlugen erschüttert die Hände vor den Mund.
Ich hoffte, ich hatte mit dieser Information nichts Schlimmes angerichtet; vorzeitiger Blasensprung oder Wehen oder so.
Um Gottes Willen!

»Danke, dass du so offen bist!«, sagte die Hebamme, »Dazu gehört viel Mut!«
Nö, weiß nicht. So mutig fand ich das jetzt gar nicht.
»Wie schrecklich!«, sagte die Schwangere mit dem neuen SUV.
Entschuldige, aber »schrecklich«war nur, dass ich gerade kein Malzbier und kein Klo in Reichweite hatte.
»Respekt!«, sagte der werdende Vater, der die Kinderzimmereinrichtung selbst geschreinert hatte. »Meine Oma hat nach dem Krieg vier Kinder großgezogen. Das war sicher noch schwieriger als heute. Du schaffst das schon!«
Ja. Klar. Hauptsache, kein Krieg mehr.

Tapfer

Und dann wandten sich alle wieder ihren eigenen Problemen zu und versuchten tapfer den genauen Geburtsbeschreibungen zuzuhören. Damals dachte ich auch, dass das alles sicher gar nicht so anstrengend (und »ach wie schrecklich«) wird. Quasi ein Klacks. Na, man darf sich ja auch mal irren.

Meinem kleinen Leben das Leben geschenkt zu haben, ist das Allergrößte, Allerschönste und Allerbeste, das mir je passiert ist. Ich lerne gerade, auch wieder für mich selbst (zumindest ein bisschen) da zu sein. Und dann, glaube ich, wird alles eines Tages doch noch ein Klacks und ich werde stolz sein. Auch wenn ich kein Held bin. Den Kurs besuchte ich übrigens genau ein Mal. Hat trotzdem geklappt, mit der Geburt, irgendwie. 😉

Bis bald, liebe Wolke!