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Trotzphase

25 total gute Gründe für einen Trotzanfall

Hallo liebe Wolke, hast du das heute wieder gehört? Dieses ohrenbetäubende Geschrei, wenn alle Nachbarn die Fenster schließen und augenrollend murmeln: »Hoffentlich ziehen die bald aus!«? Der klassische Trotzanfall ist was Feines. Mein kleines Leben ist eine der Kandidatinnen, die schon vor Erreichen der magischen „terrible twos“ Grenze damit angefangen hat, und ich befürchte, es wird erst aufhören, wenn sie irgendwann auszieht. Jedenfalls liebe ich diese Tage, die schon mit mindestens drei Trotzanfällen (oder sagt man heute „Ich-Findungs-Phase“ oder „Autonomiephase“? Ich muss das mal bei Juul nachschlagen!) starten und man erleichtert aufatmet, wenn man die Kindergartentür von Außen geschlossen hat. Manchmal frage ich mich nicht nur, wie man sich dazu entscheiden kann, freiwillig Gynäkologe (Proktologe, Zahnarzt) zu werden, sondern auch Erzieher. Die TOP 25 Gründe für einen Trotzanfall bei meinem kleinen Leben sind zumindest diese: Es gibt keinen Kartoffelbrei zum Frühstück, morgens um 6 Uhr. Die Kartoffelbreiersatz-Banane ist zu weit geschält. (»Mamaaaaa! Die. Fällt. Gleich. Rauuus!«) Es läuft die falsche „Peppa Wutz„-Folge auf Kika. Sie will unbedingt das Elsa T-Shirt tragen. Ohne Jacke. Bei -10°C. …